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In Vaux-devant-Damloup treffen mehrere historische Zeitschichten auf konkrete Landschaftsdetails. Das Dorf wurde 1916 während der Schlacht von Verdun vollständig zerstört. Das Fort de Vaux, eine als Sehenswürdigkeit ausgewiesene Schutzkapelle, die digitale Darstellung des früheren Dorfes mit VIAVO und der Étang de Vaux eröffnen unterschiedliche thematische Zugänge. So können Sie den Aufenthalt nach Ihrem Schwerpunkt ausrichten: auf Bau- und Ortsgeschichte, auf die Ereignisse von 1916 oder auf Landschaft und Biodiversität. Die Auswahl reicht von historischer Einordnung und Architektur bis zu einer 3D-Darstellung und einem kleinen Teich am Zusammenfluss dreier Schluchten.

Dorfgeschichte und Zeitmarken

Vaux-devant-Damloup wurde 1916 während der Schlacht von Verdun vollständig zerstört. Auch der Étang de Vaux ist mit diesem Jahr verbunden: Im März und April 1916 stand der Teich im Zentrum der Kämpfe. Das Fort de Vaux führt zu einer früheren Zeitmarke zurück; es wurde zwischen 1881 und 1884 erbaut. Für die historische Einordnung stehen damit drei unterschiedliche Bezugspunkte nebeneinander: die Bauzeit des Forts, die Zerstörung des Dorfes und die Kämpfe am Étang. Diese zeitliche Staffelung hilft Ihnen, die lokalen Geschichtsthemen einzuordnen, ohne die verschiedenen Ereignisse zu vermengen.

Kapelle und Denkmalsgeschichte

Die Schutzkapelle Saint Philippe et Saint Jacques ist am zerstörten Dorf Vaux als Sehenswürdigkeit ausgewiesen und wurde 1933 vom Architekten Delangle erbaut. Die Chapelle Saint-Jacques-et-Saint-Philippe und der Uhrturm wurden am 15. Dezember 2021 als historische Denkmäler eingetragen. Damit stehen zur Kapelle ein Baujahr und ein späteres Datum der Denkmaleintragung im Raum; für die Einordnung des kulturellen Erbes sind dies unterschiedliche historische Bezugspunkte. Diese baulichen Zeitmarken ergänzen die Ortsgeschichte um Entwicklungen nach den Ereignissen von 1916.

Fort de Vaux: Innenraum und Ausblick

Das Fort de Vaux bietet neben seiner Baugeschichte konkrete Angaben zur Innen- und Außenperspektive. Im Inneren herrschen ganzjährig 12 °C. Der Temperaturwert ist ein praktischer Orientierungspunkt, wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Forts verbinden möchten: Er gilt unabhängig von der Jahreszeit. Am Aussichtspunkt am Fort reicht der Blick nach Süden über Fichtenbestände, Buschwerk und Laubvegetation, nach Norden über Bestände aus Schwarzkiefern. Die beiden Blickrichtungen liefern einen konkreten Vergleich der Vegetation; sie unterscheiden sich sowohl in der Himmelsrichtung als auch in den genannten Beständen.

VIAVO und der Étang de Vaux

Die Augmented-Reality-Anwendung VIAVO stellt das ehemalige Dorf Vaux-devant-Damloup in 3D dar und ermöglicht die Erkundung seines Geländes über einen Fußweg-Rundgang, der in Zusammenarbeit mit dem ONF eingerichtet wurde. Für die Anwendung gibt es getrennte Rundgänge zur Geschichte und zur Biodiversität; beide Themen werden jeweils in einer Version für Erwachsene und einer für Kinder angeboten. Bei der Auswahl können Sie zwischen den beiden Themen unterscheiden; für jedes gibt es beide Altersversionen. Die Anwendung verbindet damit eine digitale Darstellung des früheren Dorfes mit einem Rundgang zu seinem Gelände.

Der Étang de Vaux ist ein kleiner Teich am Zusammenfluss der Schluchten Fausse-Côte, Bazil und Fontaines. Diese konkrete Landschaftsangabe ergänzt die Vegetationsansichten am Aussichtspunkt: Beim Étang stehen der Teich und die drei benannten Schluchten im Mittelpunkt, am Fort die nach Himmelsrichtung unterschiedlichen Bestände. So können Sie zwei verschiedene Naturthemen betrachten – den kleinen Teich am Zusammenfluss und die Vegetationsbilder vom Aussichtspunkt. Der Biodiversitätsrundgang von VIAVO bietet dazu einen eigenen thematischen Zugang.

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