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Illange liegt am rechten Ufer der Moselle. Die Véloroute Charles le Téméraire verläuft durch den Ort, während Kapelle Saint-Roch, Kirche Saint-Hubert und Fort d’Illange verschiedene Seiten der Ortsgeschichte zeigen. Für die Suche nach einer Ferienwohnung kann es hilfreich sein, zuerst den eigenen Schwerpunkt zu wählen: Radroute und Fluss, Geschichte im Freien oder Bau- und Kunstgeschichte.

Moselle, Radroute und Fort d’Illange

Das Dorf weist ein Relief zwischen Hochebene und Tal auf. Einen konkreten Bezug zum Fluss bietet die Véloroute Charles le Téméraire: Sie führt durch Illange und verläuft entlang der Moselle.

Auch das Fort d’Illange verbindet Ortsgeschichte mit Wegen im Freien. Das Fort wurde 1940 in die Maginot-Linie integriert; auf seinem Gelände wurden Wege für Spaziergänge angelegt. Der historische Rundgang am Fort d’Illange ist 2.200 Meter lang. Die Innenräume der Fortgebäude können nicht besichtigt werden. Informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuellen Bedingungen.

Weitere Angebote setzen andere Schwerpunkte: In der Rue des Prés bietet ein 2022 renovierter pädagogischer Platz einen sensorischen Entdeckungspfad. Der 2024 eröffnete Sportkomplex von Illange umfasst eine Pumptrack-Anlage, ein Multisportfeld, einen Gesundheitsparcours und Fitnessbereiche. So stehen in Illange unterschiedliche Aktivitäten nebeneinander, von der Beschäftigung mit der Umgebung bis zu Sportanlagen.

Kapelle Saint-Roch und Kirche Saint-Hubert

Die kleine Kapelle Saint-Roch ist im gotischen Stil gehalten und wurde zu einem Kulturort umgewandelt. Jährlich finden dort zahlreiche Ausstellungen statt; prüfen Sie vor einem Besuch die jeweiligen Termine. In der Kapelle befinden sich zwei polychrom gefasste, aus Kalkstein geschnitzte Statuen aus dem 19. Jahrhundert: Saint Roch und Saint Wendelin. Beide sind im Allgemeinen Inventar des Kulturerbes verzeichnet. Nach dem Krieg restaurierten Dorffreiwillige die Kapelle; in den 1960er-Jahren erhielt sie ihr heutiges Erscheinungsbild.

Die heutige Kirche Saint-Hubert ist ein neogotischer Bau im Zentrum von Illange. Sie ist dem heiligen Hubertus geweiht, dem Schutzpatron der Jäger und Forstleute. Der Grundstein wurde am 24. März 1881 gelegt, die neue Kirche am 26. Oktober desselben Jahres geweiht. Bei der Weihe wurde ein Bleireliquiar mit den Reliquien von vier Märtyrern in den Hochaltar eingelassen: Saint Livier, Saint Valentinus, Saint Crescentius und Saint Innocentus. Saint Livier wurde in Metz als Märtyrer getötet.

Auch die Ausstattung erzählt von verschiedenen Zeitabschnitten. Ein Christusbild der Münchner Schule wurde 1889 in der Kirche aufgestellt und befindet sich heute über dem Altar. Von den drei heutigen Glocken stammt eine aus der Bauzeit der neuen Kirche. Die beiden anderen wurden 1950 gegossen und ersetzten Glocken, die im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt worden waren. Im historischen Zentrum spiegelt sich außerdem die Struktur eines landwirtschaftlich geprägten Dorfes: aneinandergebaute Häuser stehen an Gehwegen, die 3 bis 7 Meter breit sind. Diese Usiors dienten dazu, Holz und Dünger vor den Anwesen zu lagern.

Eine weitere historische Spur ist der Weinbau, der das Dorfleben fast 17 Jahrhunderte lang prägte. Zusammen mit den Bauwerken und dem historischen Zentrum ergibt sich so ein Bild von Illange, das über einzelne Sehenswürdigkeiten hinausreicht.

Anreise und Ferienwohnung in Illange

Für die Anreise besteht am Ortsausgang Zugang zur A31 in Richtung Metz und Luxemburg. Der Bahnhof von Thionville liegt 4 Kilometer entfernt und ist mit dem Auto in weniger als 10 Minuten erreichbar. Außerdem gibt es regelmäßige Busverbindungen. Prüfen Sie die Buszeiten passend zu Ihren Reisedaten. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Illange können diese Angaben ein erster Orientierungspunkt sein, wenn Sie Ihre Anreise planen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moselle.

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