In Bellefontaine stehen zwei markierte Wanderwege mit geringen Höhenunterschieden neben einer Mountainbike-Strecke mit ausgewiesener Länge und Höhenangabe. Die Kirche Saint-Blaise, die Kapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours und die Wegkreuze geben dem Ort eine kulturhistorische Seite. Für Naturinteressierte ist das geschützte Torfmoor La Pierrache ein weiterer Schwerpunkt.
Wanderwege mit geringen Höhenunterschieden
Die Gemeinde bietet zwei markierte Wanderwege an. Beide weisen geringe Höhenunterschiede auf und eignen sich für Familienwanderungen. Der blaue Weg beginnt an der Kirche Saint-Blaise und ist ungefähr 12 Kilometer lang. Er führt durch Bois du Seigneur, über Pont de Pierre und Pont Jeanson sud, durch die forêt domaniale sowie zur Fontaine St Blaise. Damit sind neben der ungefähren Länge auch mehrere Stationen des Weges benannt.
Mountainbike: eine eigene Streckenoption
Wer statt einer Wanderung eine Mountainbike-Strecke in Betracht zieht, findet auf dem Gemeindegebiet von Bellefontaine eine Route, die am Rathaus beginnt. Die Strecke Pâquis des 6 Frères ist im VTT-Plan von Épinal als Route Nummer 23 verzeichnet; sie ist 11,9 Kilometer lang und weist 81 Meter Höhenunterschied auf. Die Längenangaben der Mountainbike-Strecke und des blauen Wanderwegs liegen nahe beieinander, beziehen sich aber auf unterschiedliche Aktivitäten. Bei den Wanderwegen sind geringe Höhenunterschiede angegeben, für die MTB-Strecke der konkrete Höhenunterschied von 81 Metern.
Saint-Blaise und die Baugeschichte des Ortes
Die Kirche Saint-Blaise in der Grande Rue weist Hauptbauphasen aus dem 15. Jahrhundert und dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts auf. Die ursprüngliche Kirche stammt aus dem Jahr 1006; im 16. und 18. Jahrhundert wurde sie wiederaufgebaut. Von der Kirche sind der Glockenturm mit Portal, das westliche Portal des Kirchenschiffs, ein Teil der Ostwand und der rippengewölbte Chor erhalten. Das Bauwerk liegt unterhalb der Straße; zu ihm gelangt man über einen Abstieg.
Die Kapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours ist eine Votivkapelle, die mit einer Epidemie verbunden ist. Sie wurde 1856 im Zusammenhang mit der Choleraepidemie errichtet und 2006 renoviert. Die Kapelle gilt als neoklassizistisch und wurde auf Initiative des Klerus errichtet. Ihre Geschichte verbindet eine konkrete Jahreszahl mit der Erinnerung an die Epidemie.
Auch kleinere Bauwerke gehören zum Ortsbild: In Bellefontaine gibt es etwa zwanzig Wegkreuze aus der Zeit ab dem 16. Jahrhundert. Als ältestes gilt die Croix de Jaillerey aus dem Jahr 1552. Zu den drei Dorfbrunnen gehören die Fontaine Saint-Blaise und zwei sichtbare Brunnen an der Grande Rue.
La Pierrache: Moor, Teich und Außenbesuch
Das Torfmoor La Pierrache ist ein geschütztes Naturgebiet. Am Étang de la Pierrache führt ein Weg rund um den Teich; Informationstafeln erläutern die örtliche Fauna und Flora. Einzelbesuche am Standort La Pierrache sind selbstgeführt und auf die Außenbereiche beschränkt. Prüfen Sie die Zugangsregelung vor Ihrem Besuch.
Die Mountainbike-Route hat eine eigene Distanz- und Höhenangabe. Ortsgeschichte und La Pierrache ergänzen diese Aktivitätsoptionen um Kultur- und Naturthemen.
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