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Am Lac de la Plaine verbinden sich Freizeitangebote mit markierten Wegen; dazu kommen eine vielseitig nutzbare Route und Spuren historischer Sägewerke. Celles-Sur-Plaine bietet damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Planung: Zeit am Wasser, Strecken im Freien und Industriekultur. Auch ein Besuch bei der Brasserie du Pays des Lacs setzt einen eigenen Akzent.

Freizeit am Lac de la Plaine

Der Lac de la Plaine ist ein Wassersport- und Freizeitstützpunkt. Am Ufer liegt das Pôle Sports Nature, ein Freizeitpark mit mehr als zehn Aktivitäten. Dazu zählen Tretkarts, Tretboote, Minigolf und Bogenschießen; außerdem werden Fahrten mit einer gezogenen Schwimmreifenboje angeboten. Beim Pôle Sports Nature wird seit 2024 kein Baden mehr angeboten – ein wichtiger Unterschied, wenn Sie Ihren Aufenthalt am Wasser planen.

Für individuelle Besuche gibt es am Lac de la Plaine markierte Wege. Am See bestehen außerdem Spielmöglichkeiten für Kinder. So umfasst das Angebot am Wasser neben den Aktivitäten des Pôle auch Wege und Spielgelegenheiten, ohne dass die verschiedenen Möglichkeiten dasselbe voraussetzen.

Radtour oder Wanderweg?

Die 27,3 km lange Véloroute – voie verte de la Plaine führt am Lac de la Plaine in Celles-Sur-Plaine vorbei. Sie ist ein Weg für mehrere nicht motorisierte Nutzungsarten. Die Strecke ist daher nicht allein durch das Thema Radfahren charakterisiert: Für die Planung zählt auch, dass verschiedene nicht motorisierte Fortbewegungsarten vorgesehen sind.

Eine andere Streckenangabe bietet der Circuit pédestre – Celles – Pierre Piquée. Der Wanderweg beginnt in Celles-Sur-Plaine, ist dauerhaft frei zugänglich, misst 9,4 km und weist 462 Höhenmeter auf. Im Vergleich zur 27,3 km langen Véloroute ist er kürzer; die Höhenmeter liefern eine zusätzliche Angabe zur Einordnung der Wanderung. Die beiden Strecken lassen sich somit anhand ihrer Länge unterscheiden, während beim Wanderweg auch der Höhengewinn dazugehört.

Wassergetriebene Sägewerke und Handwerk

Die Scierie de la Hallière ist eines der letzten Zeugnisse der kleinen historischen Sägewerke an den Wasserläufen der Vogesentäler. Bei ihrer Mechanik treibt die Kraft des Flusses ein Schaufelrad an. Über eine Übersetzung wird dessen Bewegung auf eine senkrechte Säge übertragen. Der Schutz umfasst die Fassaden und Dächer des Sägewerks und des Wohngebäudes sowie die mechanischen Anlagen, darunter die beiden sogenannten Hochsägen. Die Unterschutzstellung erfolgte durch Erlass vom 30. März 1978.

Die Scierie de la Hallière ist wegen laufender Arbeiten vorübergehend für die Öffentlichkeit geschlossen. Prüfen Sie vor einer Besichtigung den aktuellen Stand. Bei der geschützten Scierie Lajus gehören ein Umleitungskanal mit Rückführung zum Fluss, ein Wasserrad und eine Hochsäge zur Anlage. Ihre Eintragung erfolgte durch Erlass vom 7. Mai 1982. Die genannten Merkmale setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Hallière steht die Kraftübertragung im Mittelpunkt, bei der Lajus-Anlage auch der Wasserweg durch den Kanal.

Die Brasserie du Pays des Lacs empfängt Besucher, die dort handwerklich gebraute Biere und Limonaden sowie die Produktionsanlage kennenlernen können. Damit steht neben den Sägewerken ein weiterer Einblick in lokale Produktion auf dem Programm: Hier geht es um das Brauen und die Herstellung von Limonaden, nicht um historische Sägemechanik.

Weitere Reiseziele entdecken: Autigny-La-Tour, Sapois, Liézey, Grandrupt-de-Bains, Bruyères, Raon-Aux-Bois, Ainvelle, Martigny-Les-Bains

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

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