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In Landaville treffen zwei konkrete Seiten des Ortes aufeinander: die Baugeschichte der Église Notre-Dame-de-l’Assomption und des Château de Landaville-le-Bas sowie die landwirtschaftliche Arbeit auf der Ferme de Mayval. Für die Reiseplanung ergeben sich daraus unterschiedliche Schwerpunkte: Wer sich für historische Bauteile interessiert, findet mehrere klar datierte Bauphasen; wer Hofleben und Milcherzeugnisse einbeziehen möchte, hat ein zeitlich festgelegtes Samstagsangebot. Die archäologischen Funde ergänzen die Ortsgeschichte um einen weiteren Blickwinkel.

Kirche und Château: unterschiedliche Bauphasen

Das Langhaus und der Chor der Église Notre-Dame-de-l’Assomption wurden 1762 wiederaufgebaut. Der Glockenturm derselben Kirche steht seit dem 3. März 1926 unter Denkmalschutz. Die Daten betreffen unterschiedliche Bauteile und Vorgänge: 1762 bezeichnet den Wiederaufbau, 1926 den Schutzstatus des Turms. Im Kirchenbau ist das Langhaus der längliche Hauptraum; der Chor ist der liturgisch hervorgehobene Bereich. So lassen sich die historischen Angaben den jeweiligen Teilen der Kirche zuordnen.

Das Château de Landaville-le-Bas hat eine weitere Baugeschichte: Es wurde im 16. Jahrhundert und teilweise 1732 wiederaufgebaut. Nach der teilweisen Zerstörung seiner Gebäude im 19. Jahrhundert sind Überreste erhalten. Anders als bei den benannten Bauteilen der Kirche beschreiben die Angaben zum Château mehrere Abschnitte – Wiederaufbau, spätere Zerstörung und erhaltene Überreste. Wer historische Orte nach ihrer Entwicklung betrachtet, kann diese verschiedenen Arten von Bau- und Erhaltungsgeschichte auseinanderhalten.

Archäologische Spuren

Zu den archäologischen Hinweisen aus Landaville gehören unterschiedliche Fundangaben. Bei Ausgrabungen am Tumulus von Nassaupré wurden zahlreiche Knochen freigelegt. Eine polierte Feuersteinaxt wurde unterhalb des Bois du Côté und auf den Feldern nördlich von Landaville-le-Haut gefunden. Die Hinweise unterscheiden sich sowohl in der Art des Fundes als auch in der genannten Ortsangabe: hier der Ausgrabungsbefund am Tumulus, dort die Feuersteinaxt an den bezeichneten Feldern. Zusammen ergänzen sie die Baugeschichte um archäologische Aspekte.

Hofwirtschaft und Besuchszeit

Die Ferme de Mayval liegt auf einem grasbewachsenen Hügel in Landaville. Auf natürlichen Wiesen weiden dort hauptsächlich Montbéliarde-Rinder. Auf dem Hof werden stichfeste Joghurts, gerührte Fruchtjoghurts, Frischkäse sowie gereifte Weich- und Presskäse hergestellt. Das Hofangebot umfasst außerdem Führungen und Verkäufe ab Hof: Beides findet jeden Samstag von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Damit steht neben den historischen Themen ein konkretes Zeitfenster für einen möglichen Hofbesuch.

Für die Zeitplanung lohnt es sich, historische Daten und das Hofzeitfenster auseinanderzuhalten: 1762, 1732 und das 19. Jahrhundert gehören zur Bau- und Zerstörungsgeschichte; Samstag von 16:00 bis 18:00 Uhr ist die angegebene Zeit für Hofführungen und Verkäufe. Wenn Sie das Hofangebot einplanen möchten, prüfen Sie den Zeitplan vor der Anreise erneut.

Ein weiterer Planungspunkt betrifft Veranstaltungen: Das Domaine du Feyel bietet einen vier Hektar großen Park zur Miete für private und berufliche Anlässe an. Klären Sie Verfügbarkeit und Bedingungen vor einer konkreten Planung, da beides sich ändern kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Cornimont, Girmont Val D`ajol, Liézey, Moyemont, Colroy-La-Grande, Housseras, Contrexéville, Hennezel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

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