Der Sentier des trois fontaines ist ein konkreter Ansatzpunkt für die Erkundung Mazirots. Eine Orientierungstafel in der Rue de l’Église markiert den Start; daneben bieten Kirche, Wegkreuz und Holzskulpturen voneinander unterscheidbare Kulturthemen. So kann die Planung entweder den Weg, die historischen Zeugnisse oder die Kunst im Wald in den Mittelpunkt stellen.
Wandern auf dem Sentier des trois fontaines
Der Sentier des trois fontaines ist als leichte Wanderung eingestuft und mit gelben Rundmarkierungen der FFRandonnée ausgeschildert. Er führt durch Wälder, Wiesen und Obstgärten und nutzt außerdem einen Abschnitt des Parcours de santé de Mazirot. Die Markierungen geben eine konkrete Orientierung am Weg; die Einstufung als leicht dient als erster Anhaltspunkt für die Auswahl. Sie ersetzt nicht Ihre eigene Einschätzung. Wegzustand und Markierung können sich ändern, ebenso die örtliche Pflege des genutzten Parcours-Abschnitts. Auch die Einstufung kann vom Herausgeber angepasst werden. Prüfen Sie vor dem Aufbruch aktuelle Wegangaben.
Abstecher und Richtung unterscheiden
Auf dem Sentier des trois fontaines besteht die Möglichkeit, über einen 500 Meter langen Abstecher die Fontaine aux Moines zu besichtigen. Diese bezifferte Option können Sie bei der Planung berücksichtigen und entscheiden, ob Sie den Abstecher einbeziehen möchten. Der Weg führt außerdem weiter in Richtung Chapelle de Rabiémont. Das ist ein anderer Hinweis als der Abstecher zum Brunnen: Für die Chapelle ist die Richtung angegeben, für die Fontaine aux Moines eine 500 Meter lange Abstechermöglichkeit. So lassen sich die beiden Wegoptionen bei der Planung auseinanderhalten. Beschilderung und Zugang können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Angaben, bevor Sie den Abstecher oder den Weg in Richtung Chapelle einplanen.
Historische Zeugnisse in Mazirot
In der Kirche von Mazirot befindet sich die Grabplatte von Guy de Mazeroy, dem 1431 verstorbenen Herrn von Mazirot, und seiner Tochter Gillette de Mazeroy, die 1519 starb. Die Platte verbindet zwei namentlich bekannte Personen mit ihren jeweiligen Todesjahren. Das steinerne Wegkreuz von Mazirot ist seit dem 3. Juni 1908 vollständig als Monument historique klassifiziert. Das Datum bezeichnet den Beginn der Klassifizierung, nicht ein Baujahr des Kreuzes. Grabplatte und Wegkreuz eröffnen damit unterschiedliche kulturhistorische Blickwinkel: Bei der Grabplatte stehen die beiden Personen im Mittelpunkt, beim Kreuz sein genau datierter Schutzstatus.
Holzskulpturen im Wald
Auf dem Gebiet der Gemeinden Mazirot und Villers befinden sich elf Holzskulpturen. Verschiedene internationale Künstler schufen sie beim Symposium 2010 in Mirecourt; beim Durchqueren des Waldes sind sie zu sehen. Der Bezug zu zwei Gemeinden und die gemeinsame Entstehung beim Symposium unterscheiden diese Gruppe von der Grabplatte und dem Wegkreuz. Es handelt sich um eine künstlerische Gruppe mit eigener Entstehungsgeschichte und einem Waldbezug, nicht um ein weiteres einzelnes historisches Zeugnis. Einzelne Werke oder ihre Aufstellung können sich ändern. Damit setzt die Skulpturengruppe einen anderen Akzent als die beiden historischen Zeugnisse und die Wanderung auf dem Sentier des trois fontaines.
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