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Der 1985 angelegte Lac de Montbel ist ein künstlicher Stausee mit einer Fläche von 570 Hektar. Wälder, Täler und wilde Strände säumen ihn. Damit treffen am See Wasser und Landschaft aufeinander; Kirchen und Denkmal setzen dazu einen anderen Akzent. Am Lac de Montbel entdecken Sie die Natur am Wasser; Kirchen und Denkmal geben Einblicke in Montbels kulturelles Erbe.

Lac de Montbel: Natur und Aktivitäten

Am See hat die Association des Naturalistes de l’Ariège eine Beobachtungsstation eingerichtet, damit die zahlreichen Vögel des Gebiets beobachtet werden können. Das ergänzt den Blick auf die Uferlandschaft um einen konkreten Naturbezug.

Les Rives de Montbel bietet Stand-up-Paddling, Kanufahren, Tretbootfahren, Segeln und Bootsverleih an. Das Angebot umfasst damit verschiedene Arten, Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Ein im Juli und August überwachter Strand gehört ebenfalls dazu. Wenn Baden für Ihre Planung wichtig ist, ist diese saisonale Zeitangabe ein hilfreicher Unterschied zu den ganzjährig beschriebenen Landschaftsmerkmalen.

Auch an Land lässt sich der See als Ziel einer Runde einplanen: Eine 16 Kilometer lange Schleife führt rund um den Lac de Montbel und kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden. So stehen Wassersport und eine Route um den See als verschiedene Möglichkeiten nebeneinander. Für die Strecke von Camon nach Montbel sind alle nicht motorisierten Fortbewegungsarten geöffnet.

Kirchen und Denkmal in Montbel

Die Kirche Saint-Vincent de Montbel wird seit 1318 als „ecclesia de Montebello“ erwähnt. Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf den Wiederaufbau von 1846 und Renovierungen im 20. Jahrhundert zurück. Neun zeitgenössische Glasfenster mit geometrischem Dekor ergänzen die Baugeschichte um ein späteres Gestaltungselement. So kommen an derselben Kirche unterschiedliche Epochen zur Sprache.

Die Kapelle Saint-Sernin du Villaret lässt sich aufgrund ihrer Merkmale der romanischen Epoche des 11. bis 12. Jahrhunderts zuordnen. Sie beherbergt ein Gemälde der Anbetung der Hirten. Vom 15. Jahrhundert bis 1970 war Saint-Sernin du Villaret eine Außenstelle von Saint-André du Peyrat; in den 1990er-Jahren wurde die Kapelle vollständig renoviert. Baugeschichte, frühere kirchliche Funktion und das Gemälde geben diesem Ort jeweils einen eigenen kulturellen Bezug.

Ein weiteres Werk mit eigenständigem Charakter ist das Kriegsdenkmal von Montbel. Ariel Moscovici schuf die einzigartige Granitskulptur 2002 unter dem Titel „Entre deux montagnes“. Zusammen mit den beiden Kirchen erweitert es den kulturellen Schwerpunkt um ein zeitgenössisches Werk.

Saisonale Küche am See

Au Coin Sauvage am Lac de Montbel serviert lokale, saisonale Küche sowie hausgemachte Waffeln und süßes Gebäck. Damit bietet sich eine Essensoption mit einem anderen Schwerpunkt als Wassersport und Kulturerbe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ariège.

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