Neun thematische Parterres, ein Labyrinth und sechs Rundwege mit gemeinsamem Ausgangspunkt: Bournazel bietet konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt zwischen Kultur und Aktivitäten im Freien. Das Château de Bournazel setzt einen Schwerpunkt auf Renaissancearchitektur und Garten; Pfarrkirche, Gassen und die Angebote der Ferme découverte de la Borde ergänzen das Besuchsangebot. Für die Planung sind auch die Bedingungen wichtig: Innenräume und Turm sind an Führungen gebunden, Gruppenbesuche erfolgen nach Vereinbarung, und bei Hofbesuchen können Reservierung und saisonale Bestätigung erforderlich sein.
Schloss, Sammlung und Renaissancegarten
Das Château de Bournazel wurde zwischen 1540 und 1560 von Jean II de Buisson und Charlotte de Mancip erbaut. Seine Renaissance-Architektur ist von italienischen Vorbildern inspiriert und durch umfangreiches skulpturales Dekor geprägt. Im Schloss befindet sich eine Sammlung von Gemälden, Möbeln und Kunstgegenständen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Bauzeit des Schlosses liegt damit im 16. Jahrhundert, während die Sammlung Kunstgegenstände aus zwei Jahrhunderten umfasst.
Der ummauerte Renaissancegarten umfasst neun thematische Parterres, Brunnen, ein Wasserbecken, ein Labyrinth und einen Obstgarten. Die Parterres gliedern den Garten; Labyrinth und Obstgarten ergänzen die Wasserelemente um weitere unterschiedliche Bestandteile. Das Innere des Schlosses und der mittelalterliche Turm sind ausschließlich im Rahmen einer Führung zugänglich. Garten und Außenbereiche können Sie auch unabhängig besichtigen. Entscheiden Sie daher zuerst, ob Innenräume und Turm zu Ihrem Besuch gehören sollen, und prüfen Sie die Besuchsregelungen vor der Anreise erneut.
Dorfgeschichte und Architektur
Die Pfarrkirche Saint-Sébastien wurde zwischen 1740 und 1749 an der Stelle einer älteren Kirche wiederaufgebaut. Damit steht neben dem Schlossbau des 16. Jahrhunderts eine Bauphase des 18. Jahrhunderts. Entlang des Chemin de Mandrin sind in engen Gassen Fachwerkhäuser mit vorkragenden Obergeschossen und sogar gotische Öffnungen zu sehen. Wenn Sie historische Bauformen vergleichen, treffen hier zwei konkrete Blickpunkte aufeinander: die italienisch inspirierten Renaissanceformen des Château und die Fachwerkhäuser mit ihren besonderen Obergeschossen und Öffnungen.
Bei begleiteten Gruppenführungen durch Bournazel wird die Chapelle Notre Dame du Fraysse als Teil der Dorfgeschichte vorgestellt. Diese Führungen finden ganzjährig nach Vereinbarung für Gruppen von 20 bis 40 Personen statt.
Wege und Besuche auf dem Hof
La Boriette umfasst 38 Kilometer wiederhergestellte und markierte Wege mit sechs Rundwegen, die alle am Festsaal von Bournazel beginnen. Da sich Wegemarkierungen ändern können, prüfen Sie deren aktuellen Stand vor Ort.
Eine andere Besuchsform bietet die Ferme découverte de la Borde: Gäste können bei Besuchen die Hoftiere entdecken und füttern. Das Dorf lässt sich bei diesen Besuchen zu Fuß oder in Begleitung der Esel des Hofes erkunden. Für Besuche können Reservierung und Bestätigung für die jeweilige Saison erforderlich sein; fragen Sie die Bedingungen vorab an.
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