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Schmetterlinge, eine Ameisenkolonie und botanische Wege zeigen verschiedene Seiten von Saint-Léons. Dazu kommen das Geburtshaus des Entomologen Jean-Henri Fabre, historische Bauwerke und ein Aussichtspunkt über die Grands Causses. Für Ihre Planung stehen so unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Insektenkunde, Rundwege und Kulturerbe.

Insektenwelten in Micropolis und im Garten

Beim Innenbesuch von Micropolis gehören ein tropisches Schmetterlingshaus und eine riesige Ameisenkolonie dazu. Der chemin de la biodiversité bei Micropolis umfasst vier Biodiversitätsanlagen: la Toubière, les Haies des proies & des prédateurs, le Coin des recycleurs und l’Allée aux papillons (& autres butineurs...). Die Stationen setzen unterschiedliche thematische Akzente – vom Moor über Beutetiere und Fressfeinde bis zu Recycling, Schmetterlingen und weiteren Bestäubern.

Der Jardin d’insectes dit du perce-oreille ist ganzjährig kostenlos und frei zugänglich. Insekten werden dort rund um den Gemüsegarten, den Obstgarten, den Teich, den Kompost und den Holzstapel vorgestellt; Erläuterungstafeln erklären ihre Bedeutung. So stehen zwei unterschiedliche Zugänge nebeneinander: Micropolis mit Schmetterlingshaus und Ameisenkolonie beim Innenbesuch, der Insektengarten mit seinen verschiedenen Gartenbereichen und Informationstafeln.

Botanische Wege und Rundgänge

Der Sentier botanique de St-Léons bietet eine 2,5 km lange Rundstrecke von etwa zwei Stunden. Rund 30 Tafeln an Bäumen aus verschiedenen natürlichen Lebensräumen geben der Runde ihren botanischen Schwerpunkt. Der Lehrpfad ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Eine andere Möglichkeit ist La balade de Jean-Henri Fabre: Die 3,5 km lange Familienrunde rund um Saint-Léons beginnt bei Micropolis und führt zur Entdeckung von Micropolis, dem botanischen Lehrpfad, dem Insektengarten und dem Geburtshaus von Jean-Henri Fabre. Damit lässt sich zwischen einer botanischen Runde mit ungefährer Zeitangabe und einer als Familienrunde bezeichneten Strecke wählen. Die Route Sur les pas de Jean-Henri Fabre beginnt am Parkplatz von Micropolis in Saint-Léons.

Jean-Henri Fabre, Kulturerbe und Landschaft

Die Maison Natale de Jean-Henri Fabre zeigt die Lebensumgebung aus der Kindheit des Entomologen. Ein angrenzender Ausstellungsraum umfasst eine Sammlung präparierter Insekten. Das französische Kulturministerium nannte das Geburtshaus in einer Mitteilung vom 18. Dezember 2025 als Trägerin des Labels „Maison des Illustres“.

Auch die Bauwerke setzen eigene historische Akzente: Fort Bas ist ein freistehendes Gebäude, das am Ende des Mittelalters befestigt wurde. Der Dolmen Peyrelevade ist etwa 5 m × 3,4 m groß. Der Standort Peyrelevade bietet außerdem einen Aussichtspunkt über die umliegenden Grands Causses. Saint-Léons selbst ist amphitheatralisch an einem Hügelhang erbaut; seine Form beschreibt die Lage des Ortes im Gelände, während der Aussichtspunkt den Blick über die Landschaft richtet.

Geocaching und Elektromountainbikes

Beim Geocaching in Saint-Léons suchen Sie mit dem Smartphone nach versteckten Caches im Dorf. Prüfen Sie vor dem Aufbruch, ob App und Caches verfügbar sind. Für die Aktivität parkt man gegenüber dem Fremdenverkehrsamt und geht zu Fuß weiter.

Location de VTT électrique à la Pierre Pointue bietet Elektromountainbikes zur Erkundung von Saint-Léons und seiner Umgebung; bestätigen Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Reise. Geführte Ausfahrten mit Elektromountainbikes werden am Pierre Pointue nach Reservierung angeboten. Klären Sie auch deren Verfügbarkeit vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Brousse-le-Château, Grand-Vabre, Saint-André-De-Najac, La Cresse, Sainte-Croix, Compeyre, Pont-De-Salars, Nant.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aveyron.

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