Zum Inhalt

Pilgerweg und Donjon

Der GR 65 verläuft auf der Via Podiensis durch Sénergues in Richtung Conques und gibt dem Ort einen klaren Bezug zu einem benannten Pilgerweg. Auch der Donjon des Château de Sénergues setzt einen kulturhistorischen Akzent: Der quadratische Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist zur Besichtigung geöffnet. Die Besuchsmodalitäten können saisonal variieren; prüfen Sie diese für den Zeitraum Ihrer Reise.

Kirchen und Kapellen mit eigener Baugeschichte

Die heutige Kirche Saint-Martin verbindet mehrere Zeit- und Ausstattungsschichten. Sie wurde im Wesentlichen im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut und erweitert, bewahrt aber wiederverwendete Elemente eines früheren Bauwerks: Kragsteine, einen Tabernakel und ein Taufbecken aus Granit. Ihre Glasfenster wurden 1965 eingesetzt. Sie bestehen aus durchgefärbten Glasplatten, die mit einem Martelin bearbeitet wurden, und stammen von Pater Ephrem Socard, einem Benediktinermönch und Glasmaler der Abtei En-Calcat im Tarn.

Bei der Kapelle Saint-Sulpice kommen andere Merkmale zusammen: ein vorromanischer Glockengiebel, eine auf 1548 datierte Glocke und ein seltenes Schiff mit flacher Decke. Dabei beziehen sich die Zeitangaben auf unterschiedliche Details: Vorromanisch ist der Glockengiebel, während 1548 das Datum der Glocke bezeichnet.

Die Kapelle Saint-Pierre in Pomiès lenkt den Blick auf Gewölbe und Triumphbogen. Ihr Gewölbe ist vorromanisch; der rundbogige Triumphbogen ist gegenüber den Wänden zurückgesetzt. Für einen Bauformvergleich lohnt es sich, die Kapellen auseinanderzuhalten: In Pomiès stehen Gewölbe und Triumphbogen im Mittelpunkt, in Saint-Sulpice Glockengiebel, Glocke und Schiff.

Montarnal ist ein kleines Dorf in einer Flussschleife des Lot. In seiner Kapelle befinden sich schmiedeeiserne Gitter aus dem 12. Jahrhundert. Hier lassen sich Landschaft und Baugeschichte gut unterscheiden: Das Dorf ist durch seine Lage am Lot charakterisiert, die Kapelle durch ein konkretes historisches Ausstattungsdetail.

Auch die Datierungen lassen sich klar zuordnen: Die Gitter in Montarnal stammen aus dem 12. Jahrhundert, der Donjon aus dem 14. Jahrhundert, und 1548 ist das Datum der Glocke in Saint-Sulpice. Das Jahr 1965 bezeichnet dagegen das Einsetzen der Fenster in Saint-Martin.

Zu Fuß durch Landschaft und zu den Wasserfällen

Der Spaziergang zu den cascades du Tayrac beginnt an der Place de l’église Saint-Martin in Sénergues. Nach der Überquerung des Bachs führt er zu den Wasserfällen. Da sich die Wegverhältnisse ändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Zustand vor der Tour zu prüfen. Bei Spaziergängen und Wanderungen in der Gemeinde führen Wege außerdem durch Wälder, Wiesen, Weiden und landwirtschaftlich genutzte Flächen in einer geschützten grünen Umgebung. So stehen ein Spaziergang mit benanntem Ziel und Wege durch verschiedene Landschaftstypen als unterschiedliche Naturerlebnisse nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Castelnau-Pégayrols, Villecomtal, Saint-Izaire, Noailhac, Saint-Laurent-de-Lévézou, Causse-et-Diège, Calmels-Et-Le-Viala, Le Vibal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aveyron.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.