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Villefranche-De-Rouergue lässt sich über seine mittelalterliche Stadtanlage, sakrale Kunst und Wege zum Aveyron erschließen. Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert als mittelalterliche Neugründung gegründet. So stehen für Ihre Reise unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Architektur und Geschichte, eine der beschriebenen Wegstrecken oder der Markt am Donnerstagvormittag.

Bastide, Platz und Aveyron

Die Bastide von Villefranche-De-Rouergue ist nach einem präzisen Schachbrettgrundriss um einen zentralen Platz angelegt. Der Platz bildet den Mittelpunkt dieser planmäßigen Anlage. Eine weitere Orientierung im Stadtbild ist der Pont des Consuls: Die Brücke überspannt den Aveyron und verbindet die Bastide mit dem Faubourg de la République. Ein Besucherweg führt durch die Fußgängerstraßen hinunter zu den Ufern des Flusses. Brücke und Weg zeigen damit zwei unterschiedliche Beziehungen zum Aveyron: die Verbindung zwischen Bastide und Faubourg sowie den Weg hinunter ans Ufer.

Sakrale Kunst und Besichtigungen

In der Chapelle des Pénitents Noirs prägen ein farbenprächtig bemaltes Holzgewölbe, ein vergoldetes Retabel und sechs große, von Gipsstuck eingefasste Gemälde den Innenraum. Für die Besichtigung gibt es ein erklärendes Faltblatt, einen Audioguide und Führungen. Hinzu kommen eine nächtliche Taschenlampenbesichtigung und ein Rätselspiel für Kinder. Die unterschiedlichen Formate bieten verschiedene Zugänge zu den Kunstwerken, ohne dass Sie sich auf eine Führung festlegen müssen.

Die Collégiale Notre-Dame ist in den vom Fremdenverkehrsamt angebotenen geführten Rundgang durch die Altstadt einbezogen. In der Chartreuse Saint-Sauveur gehört der Kreuzgang zu den größten Frankreichs. Dort werden Audioguide, Schnitzeljagd sowie geführte Besichtigungen am Tag und in der Nacht angeboten. Audioguides und Führungen finden sich somit an mehreren der genannten Orte; die besonderen Formate – Taschenlampenbesichtigung und Rätselspiel in der Chapelle, Schnitzeljagd in der Chartreuse – unterscheiden die Angebote. Die Zeiten der Besichtigungen können variieren; informieren Sie sich vorab über die aktuellen Termine.

Wegstrecken mit unterschiedlichen Perspektiven

Villefranche-De-Rouergue liegt an einer Variante des Jakobswegs. Der betreffende Abschnitt führt über Peyrusse-le-Roc, Villeneuve-d’Aveyron, Villefranche, Najac und Cordes-sur-Ciel. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen. Eine andere Wegbeschreibung gilt dem Kreuzweg: Er führt vom Faubourg d’Alzou über die Côte du Calvaire und die ehemalige Römerstraße zu den Kapellen auf dem Hügel Saint-Jean-d’Aigremont. Während die Jakobswegvariante eine Folge von Orten nennt, beschreibt der Kreuzweg einen konkreten Verlauf vom Faubourg bis zu den Kapellen.

Markt und Anreise planen

Der große Markt findet donnerstagvormittags auf der Place Notre-Dame, rund um die überdachte Halle und auf den Allées Aristide Briand statt. Zum Angebot gehören lokale Produkte und Spezialitäten wie Farçous, Fouace, Honig, Käse, Wurstwaren und Eier vom Bauernhof. Die Auswahl an einzelnen Ständen kann variieren.

Der Bahnhof von Villefranche-De-Rouergue liegt an der TER-Bahnstrecke Toulouse–Figeac–Aurillac; eine direkte Anreise aus Toulouse ist möglich. Prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan. Für die Wahl eines Hotels ist es hilfreich, Ihre geplanten Aufenthaltstage an den gewünschten Besichtigungen und am Donnerstagvormittag des Markts auszurichten. Da sich Besuchszeiten ändern können und auch der Fahrplan zu beachten ist, stimmen Sie diese Zeitpunkte ab, bevor Sie Ihre Reisetage festlegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Moyrazès, Golinhac, Castanet, Saint-Izaire, Sébrazac, Saint-Beauzély, La Selve, Calmels-Et-Le-Viala.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aveyron.

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