Malabat verbindet freie Ausblicke über die Gers-Hügel mit kunsthandwerklichen Objekten im Rathaus. Naturbezüge am Arros und an den Coteaux de Capvern à Betplan ergänzen das Ortsbild; so treffen Landschaft, Naturraum und Kulturgut als unterschiedliche Aufenthaltsschwerpunkte zusammen.
Hügelblick und ländliches Umfeld
Die RD 38 erschließt Malabat. Nutzen Sie die Straßenbezeichnung als Orientierung für die Anfahrt und prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Straßenführung, da sich Routennummern ändern können. Malabat liegt auf einer Hügelkette und bietet freie Ausblicke über die Hügel des Gers; bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Pyrenäenkette. Wenn Ihnen der Pyrenäenblick wichtig ist, prüfen Sie die Sichtverhältnisse für den Besuchstag. Zur Umgebung gehören kleine, von Hecken gesäumte Straßen, Wiesen, Gehölze und Familienhöfe. Sie eignet sich für beschauliche Spaziergänge und Naturaufenthalte. Aussicht und Spaziergänge stehen damit für unterschiedliche Arten, die ländliche Landschaft wahrzunehmen: einmal von der Hügelkette aus, einmal unterwegs im Umfeld.
Naturraum am Arros
Die ZNIEFF „Cours de l'Arros“ umfasst den größten Teil der Überschwemmungsebene des Arros, von Gourgue bis zur Mündung in den Adour im Gers. Malabat ist mit diesem Gebiet verbunden. Die ZNIEFF „Coteaux de Capvern à Betplan“ ist nach dem Gesetz von 1930 als geschützte Stätte eingestuft; auch Malabat ist mit diesem Gebiet verbunden. Die Namen setzen verschiedene Akzente: „Cours de l'Arros“ bezeichnet vor allem den Flussraum und seine Überschwemmungsebene, „Coteaux de Capvern à Betplan“ die geschützte Stätte.
Der Arros durchquert das von der AAPPMA betreute Gebiet, zu dem Malabat gehört, und weist gute Fischbestände auf. Zugleich ist derzeit kein festgelegter Angelparcours an einem Fluss oder See ausgewiesen. Wenn Angeln für Ihre Reise eine Rolle spielt, prüfen Sie die aktuelle Ausweisung vor Ort; Angelzugänge und Streckenbezeichnungen können sich ändern. Entlang des gesamten Laufs des Arros sind Fischotter und Europäische Iltisse gut vertreten.
Silberarbeiten im Rathaus
Im Rathaus von Malabat befinden sich ein Kelch und eine Patene aus vergoldetem, getriebenem und ziseliertem Silber. Die Patene ist die liturgische Platte, die zum Kelch gehört. Der vergoldete Silberkelch ist reich verziert: Medaillons mit Gesichtern schmücken Kuppa und Nodus, Szenen aus dem Leben Christi den Fuß. Die Kuppa ist der Kelchbecher, der Nodus der Knauf am Stiel. Die Treibarbeit formt das Silber, die Ziselierung arbeitet Details aus; die Vergoldung bildet eine zusätzliche Oberflächenbehandlung. Kelch und Patene stammen aus der Mitte beziehungsweise der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden am 18. Dezember 2007 als bewegliche Kulturgüter eingetragen. Der 18. Dezember 2007 bezeichnet dabei die Eintragung, nicht die Entstehungszeit.
Besichtigung planen
Das Village de Malabat kann dauerhaft individuell und kostenlos besichtigt werden. Vor dem Besuch empfiehlt sich ein kurzer Check der Zugangsbedingungen, da sich der Zugang ändern kann.
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