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Montpézat bietet für eine kulturgeschichtlich ausgerichtete Reise mehrere klar unterscheidbare Themen: Le Dolium mit Keramik und Archäologie, die Kirche Notre-Dame de l’Assomption, die hölzerne Markthalle und die Spuren der ehemaligen Burganlage. Zusammen reichen die örtlichen Anknüpfungspunkte von regionalen Sammlungen bis zu Bau- und Landschaftsgeschichte.

Le Dolium: Keramik und Archäologie

Im ersten Ausstellungsbereich von Le Dolium ist eine seltene regionale Keramiksammlung nach Themen geordnet. Die archäologische Sammlung wird in 16 Vitrinen präsentiert und umfasst bemerkenswerte Objekte aus Vorgeschichte, Antike und Mittelalter. Objekte aus lokalen Prospektionen des CERAMES veranschaulichen die Geschichte des Save-Tals vom Paläolithikum bis zum Mittelalter. Die thematische Ordnung der Keramik bildet dabei einen anderen Zugang als die archäologische Sammlung mit ihren Epochen und dem regionalen Fokus auf das Save-Tal.

Le Dolium organisiert außerdem Führungen sowie Aktivitäten und Workshops für Kinder aus Grundschule, collège und lycée in Zusammenarbeit mit Lehrkräften. Da sich die Verfügbarkeit dieses Programms ändern kann, prüfen Sie vorab, ob das für Sie interessante Angebot stattfindet. Für temporäre Ausstellungen von Kunstwerken, Sammlungen oder thematischen Präsentationen verfügt das Museum über eine 60 m² große Ebene.

Kirche, Burghügel und Markthalle

Die Kirche Notre-Dame de l’Assomption wurde 1841 im klassizistischen Stil am Fuß der ehemaligen Motte wiederaufgebaut. An der Westfassade liegt über dem großen Portal ein Dreiecksgiebel; zum Portal führen mehrere Stufen. Der oktogonale, also achteckige Glockenturm ist am Ansatz der Turmspitze mit einer durchbrochenen Galerie geschmückt.

Von der ehemaligen Burganlage ist der kreisförmige Burghügel erhalten. Die Anlage lag auf einem Höhenrücken, der ein Bachtal vom Tal der Gradou trennt.

Die hölzerne Markthalle stammt aus dem Mittelalter und wurde 1879 wiederaufgebaut. Eine ehemalige Nationalstraße führt unter ihr hindurch. Die Jahreszahlen haben unterschiedliche Rollen: 1841 datiert den Wiederaufbau der Kirche; bei der Markthalle stehen der mittelalterliche Ursprung und der Wiederaufbau 1879 nebeneinander.

Windmühle und Parcours

Die Windmühle steht am höchsten Punkt der Gemeinde Montpézat; sie befindet sich seit 1817 an diesem Ort. Damit kommt zu den Bauwerken im Ort ein weiterer historischer Bezugspunkt an einer markanten Stelle der Gemeinde.

Der Chemin de Patrimoine, Parcours 4 „Entre Save et Lieuze“, führt durch Montpézat. Für den Parcours sind 35,5 km Länge und eine Dauer von drei Stunden ausgewiesen. So steht neben den Sammlungsthemen und der Baugeschichte auch eine konkrete Routenangabe für die Reiseplanung.

Für die Reiseplanung lassen sich die Themen nach ihrem Format unterscheiden: Le Dolium bündelt Keramik und Archäologie, Kirche und Markthalle stehen für Baugeschichte, der Parcours nennt Strecke und Dauer. So können Sie entscheiden, ob Sammlungen, Architektur oder eine ausgewiesene Route den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Armous-Et-Cau, Terraube, Maignaut-Tauzia, Estipouy, Panjas, Réjaumont, Montréal, L'isle-Jourdain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gers.

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