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Rieumes lässt sich über zwei unterschiedliche Themen erschließen: Baugeschichte und Wege im Grünen. Die Kirche Saint-Gilles und die Halle aux marchands bieten konkrete architektonische Anhaltspunkte; westlich des Dorfes liegt der 379 Hektar große Wald von Rieumes. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Rieumes suchen, können Sie Ihre Reiseplanung danach ausrichten, ob Baugeschichte, Bewegung im Wald oder die Verbindung beider Themen im Mittelpunkt stehen soll.

Baugeschichte in unterschiedlichen Formen

Die Kirche Saint-Gilles wurde 1525 von den Toulouser Maurermeistern Privat und Monestié erbaut. Zu ihren Merkmalen zählen ein einschiffiges Backsteinschiff und ein Mauerglockenturm. In den Seitenkapellen befinden sich bemalte Holzretabel aus den Jahren 1660 und 1661. Ein Retabel ist ein gestalteter Aufbau hinter dem Altar und damit ein eigener Teil der Kirchenausstattung. Hinzu kommt eine Orgel von Cavaillé-Coll aus dem 19. Jahrhundert. So bietet Saint-Gilles verschiedene Ansatzpunkte, um Bauform und Ausstattung getrennt zu betrachten.

Einen anderen Bauakzent setzt die Halle aux marchands. Antoine Cambon errichtete sie 1822–1825 im neoklassizistischen Stil; sie besitzt 22 Rundbogenarkaden. Die Jahresangaben machen den zeitlichen Unterschied zur 1525 erbauten Kirche Saint-Gilles deutlich. Durch Erlass vom 11. Oktober 2004 wurde die Halle als Monument historique eingetragen; die jüngeren Metallverschlüsse sind davon ausgenommen.

Auch die heutige Chapelle de l’Ormette hat eine eigene Bauchronologie: Ihr Grundstein wurde 1863 gesegnet, fertiggestellt wurde sie 1868. Zu ihren Merkmalen gehören ein Mauerglockenturm und eine Innenausstattung im Stil von Saint-Sulpice. Die Windmühle Marroule bietet einen weiteren Blick auf die Baugeschichte Rieumes’: Sie ist eine Ziegelmühle aus den 1850er-Jahren. Kapelle und Mühle erweitern den Schwerpunkt damit über Kirchen- und Hallenbauten hinaus.

Wald, Wege und unterschiedliche Ausflüge

Der Wald von Rieumes liegt westlich des Dorfes und umfasst 379 Hektar. Er befindet sich im historisch als „Gratecuq“ bezeichneten Sektor. Die Wege im Wald eignen sich zum Wandern, Reiten und Mountainbiken. Damit stehen mehrere Formen der Bewegung in der Landschaft zur Wahl, ohne dass sich die Interessen auf einen einzigen Wegtyp beschränken müssen.

Die Tour de Rieumes ermöglicht es, das Dorf und seine Geschichte in einer grünen, naturnahen Umgebung zu entdecken. Ausgangspunkt ist der Wasserturm des Dorfes: Er wurde 1896 fertiggestellt und trägt ein steinernes Basrelief mit dem Wappen von Rieumes. In der näheren Umgebung liegt außerdem der Lac de la Bure zwischen Rieumes und Poucharramet. Am See entlang verläuft der Sentier de randonnée des Hospitaliers. Die beiden Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Tour de Rieumes verbindet Dorf und Geschichte, der Sentier führt am Seeufer entlang. Als weiterer Wegbezug durchquert der GR 86 in der Umgebung von Rieumes Wälder und örtliche Bäche.

Für einen Naturaufenthalt im Wald von Rieumes bietet die Ferme du Paradis ein lehrreiches und unterhaltsames Angebot. Tépacap liegt an der D3, route de l’Isle en Dodon, in 31370 Rieumes. Dort gibt es 17 Parcours für Kletterabenteuer im Wald; das konkrete Aktivitätsangebot kann sich ändern. So unterscheiden sich auch die beiden benannten Waldangebote: Die Ferme du Paradis steht für einen Naturaufenthalt, Tépacap für Kletterparcours.

Weitere Reiseziele entdecken: Aurignac, Labastidette, Aucamville, Chein-Dessus, Beauzelle, Bellesserre, Seyre, Villeneuve-De-Rivière.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Garonne.

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