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Für einen Aufenthalt mit Natur- und Kulturschwerpunkt bietet Labarthe mehrere konkrete Themen: die Feuchtwiesen der Prairies humides, den Circuit des oiseaux de Labarthe und Kirchen mit unterschiedlichen Bauphasen. Hinzu kommt die Moulin de Saint-Géraud mit Besichtigungen nach Anmeldung. Wenn Sie nach einer Ferienwohnung in Labarthe suchen, können diese Unterschiede Ihre Aufenthaltsplanung strukturieren.

Feuchtwiesen und Wege

Die Prairies humides de Labarthe sind als kontinentale ZNIEFF des Typs 1 in der Gemeinde ausgewiesen. Sie gliedern sich in drei Bereiche in den Tälern von Lemboulas und Lupte und umfassen zahlreiche Feuchtwiesen, Tümpel und kleine Wasserläufe. Die Feuchtwiesen beherbergen die Schachblume (Fritillaria meleagris), eine bedrohte und auf Départementebene geschützte Art. Die am 12. Juni 2024 bearbeitete INPN-Fiche führt die Schachblume mit diesem Status. Die Prairies zählen zu den letzten Vorkommen der Art im westlichen Tarn-et-Garonne.

Der Circuit des oiseaux de Labarthe ist 7,9 Kilometer lang, hat durchschnittlich 135 Meter Höhenunterschied und dauert ungefähr zweieinhalb Stunden. Er gilt als familienfreundlicher Rundweg. Die Strecke führt durch das Lupte-Tal, über Wiesen und Hänge mit vielfältiger landwirtschaftlicher Nutzung und bietet unterwegs Panoramen sowie bewaldete Bereiche. Länge, Höhenunterschied und ungefähre Dauer helfen, den zeitlichen Rahmen einzuschätzen. Da Routenangaben aktualisiert werden können, prüfen Sie die Angaben vor Ihrer Tour noch einmal.

Der Circuit d'interprétation du Pigné setzt einen anderen Akzent: Der zwei Kilometer lange Lehrpfad liegt in einem gestalteten Feuchtgebiet und wurde zum Schutz und zur Vermittlung der ökologischen Vielfalt der Feuchtgebiete angelegt. Mit zwei Kilometern ist er deutlich kürzer als der Circuit des oiseaux; zugleich steht hier die Vermittlung der Feuchtgebietsökologie im Mittelpunkt. Die beiden Strecken unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Länge als auch in ihrem Schwerpunkt.

Kirchen und Mühlengeschichte

Die Église Saint-Martin de la Capelle ist ein schlichter Bau aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Ihr langgestreckter rechteckiger Grundriss, der flache Chorabschluss und der kleine Glockengiebel mit einer einzigen Bogenöffnung geben der Architektur ihre klar umrissene Form. Das erste Dokument, in dem die Kirche erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1252.

Schriftliche Quellen belegen die Existenz der Église de Nevèges seit dem 11. Jahrhundert. Die mittelalterliche Kirche wurde Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Das angrenzende Pfarrhaus stammt aus dem 16. bis 18. Jahrhundert; Glockenturm und Portal wurden 1861 erneuert. Der ursprüngliche Kultort könnte auf dem Gelände einer gallorömischen Villa gelegen haben. Im 19. Jahrhundert wurden dort Säulenschäfte, Mosaikfragmente und Bodenfliesen ausgegraben. An der Kirche befindet sich eine historische Informationstafel.

Die Moulin de Saint-Géraud ist durch einen Verkaufsakt aus dem Jahr 1776 belegt; bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts bestand dort eine Bäckerei. Nach dem Kauf im Jahr 1999 wurde die Mühle restauriert und wieder in Betrieb genommen. Zum Besuch gehört ein Konservatorium mit Gegenständen aus dem früheren Alltagsleben. Außerdem werden vergessene Handwerke vorgeführt; diese Vorführungen hängen von der Verfügbarkeit des Betreibers ab.

Eine Besichtigung ist ganzjährig nach telefonischer Anmeldung möglich. Angeboten werden ausschließlich geführte Rundgänge mit Beginn um 10:00, 14:30 und 16:30 Uhr. Prüfen Sie Anmeldung und Zeiten vor Ihrem Besuch telefonisch.

Weitere Reiseziele entdecken: Bourg-de-Visa, Saint-Beauzeil, Valeilles, Piquecos, Dunes, Caussade, Montagudet, Boudou.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarn-Et-Garonne.

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