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Der Sentier des trois ruisseaux beginnt im Dorf Bellegarde; die Kirche Saint-Benoît verbindet Architektur des 19. Jahrhunderts mit älteren baulichen Vorgängern. Am Saint-Martin-Ort kommen prähistorische kultische Schalenvertiefungen hinzu, während die Chapelle Musée de Greschny religiöse Werke aus mehreren Jahrhunderten versammelt. Diese Themen erlauben unterschiedliche Schwerpunkte zwischen Bewegung im Freien und Kulturgeschichte.

Wanderwege mit unterschiedlichen Orientierungspunkten

Der Sentier des trois ruisseaux beginnt im Dorf Bellegarde. Er ist ganzjährig täglich frei zugänglich und auch mit dem Mountainbike befahrbar. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegbedingungen. Der Fernwanderweg GR 36 führt durch die Gemeinde Bellegarde-Marsal; prüfen Sie bei ihm auch Wegbedingungen und Markierungen. In Bellegarde-Marsal ist der Méandre de Marsal eine mittelschwere Rundstrecke über 8 km mit einer Dauer von 2 Stunden und 30 Minuten. Für die Tourenwahl ergeben sich unterschiedliche Orientierungspunkte: Der Sentier setzt am Dorf an, der GR 36 führt als Fernwanderweg durch die Gemeinde, und der Méandre hat einen klar benannten Zeit- und Streckenrahmen. Beim Méandre geben Strecke und Dauer die Planungsdimensionen an; die Einstufung mittelschwer beschreibt daneben die Schwierigkeit.

Kirche Saint-Benoît und ihre Baugeschichte

Saint-Benoît stammt aus dem 19. Jahrhundert und gehört zur Epoche Louis-Philippe. Ungewöhnlich ist ihre Ausrichtung: Sie zählt zu den seltenen Kirchen, die nicht nach Osten ausgerichtet sind. Ihre Baugeschichte reicht weiter zurück: Die Kirche wurde über einer früheren romanischen Kapelle errichtet, die ihrerseits auf einem gallorömischen Bauwerk stand. Im Gewölbe der Sakristei befinden sich Fresken aus dem 18. Jahrhundert. Sie zeigen den als Papst dargestellten heiligen Petrus mit zwei Engeln. Die Skulptur „Vierge à l’Enfant“ – Madonna mit Kind – in der Kirche stammt aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts und ist als Objekt unter Denkmalschutz gestellt. Skulptur und Fresken setzen damit zeitliche Akzente vor dem Bau der Kirche im 19. Jahrhundert.

Spuren am Saint-Martin-Ort

Am Saint-Martin-Ort befinden sich prähistorische kultische Schalenvertiefungen; der Rocher de la Gleyo an diesem Ort ist graviert. Die Pont de Cantarane wurde 1877 erbaut und ergänzt die kulturhistorischen Themen um ein konkretes Baudatum.

Chapelle Musée de Greschny

In La Maurinié errichtete Nicolaï Greschny die Chapelle Musée de Greschny und schmückte sie mit seinen Fresken. Die Kapelle beherbergt außerdem eine Sammlung religiöser Werke und Gegenstände aus dem 11. bis 18. Jahrhundert. So gehören die Fresken des Künstlers und die über mehrere Jahrhunderte reichende Sammlung zu den unterschiedlichen Aspekten dieses Museums. Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich; pro Besuch sind höchstens 15 Personen vorgesehen. Wenn Sie die Kapelle in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten, stimmen Sie den Termin vorab ab und berücksichtigen Sie die begrenzte Gruppengröße.

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