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Der Phare de Walde wurde am 15. Dezember 1859 erstmals entzündet. Von der Plage des Hemmes de Marck aus ist er sichtbar, sofern die Sichtverhältnisse es zulassen; seit dem 22. Juni 2022 ist er vollständig als historisches Monument eingetragen. Zusammen mit den sakralen Bauwerken eröffnet der Leuchtturm zwei Perspektiven auf Marck: Küstenlandschaft und Baugeschichte.

Küste, Watt und Wind

Die Plage des Hemmes de Marck liegt in einer geschützten Naturlandschaft zwischen Dünen, Marschland und breiten Wattflächen. Für die Wahl eines Reiseschwerpunkts ist dieser Landschaftsmix ebenso prägend wie die Aktivitäten an der Küste: Hier lassen sich Naturraum und Windsport als unterschiedliche Interessen betrachten.

Das Fort Vert ergänzt die Naturthemen mit einem größeren Maßstab. Das 400 Hektar große Naturgebiet liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Calais und Marck und umfasst typische Küstenlebensräume der Nordsee: einen weitläufigen Wattbereich, Salzwiesen, Dünen, Brackwassersenken, Marschland und Polder. An der Plage stehen Dünen, Marschland und Watt im Vordergrund; Fort Vert ergänzt diesen thematischen Blick um Salzwiesen, Brackwassersenken und Polder. So können Sie abwägen, ob Sie sich eher für einen konkreten Küstenabschnitt oder für eine Vielfalt von Lebensräumen interessieren.

An der Plage des Hemmes de Marck werden Strandsegeln, Drachenfliegen und Speed-Sail praktiziert. Diese Aktivitäten bilden einen sportlichen Schwerpunkt neben der Landschaft. Die Base de Char à Voile ermöglicht es, die Küste beim Strandsegeln zu entdecken. Prüfen Sie vor einem Besuch der Plage die Gezeiten. Wenn Sie die Base einplanen, sollten Sie außerdem die aktuellen Betriebsmodalitäten vorab prüfen.

Leuchtturm und Baugeschichte

Die Chapelle Notre-Dame-de-Lourdes ist eine nachgeordnete Kultstätte in Marck. Sie wurde 1955–1956 nach den Plänen des aus Boulogne stammenden Architekten Charles Parenty errichtet. Die Bauzeit liegt deutlich später als die erste Entzündung des Phare de Walde und eröffnet damit einen weiteren zeitlichen Bezugspunkt für das bauliche Erbe.

Auch bei der Église Saint-Martin sind mehrere historische Ereignisse zu unterscheiden. Die ehemalige Église Saint-Martin aus dem 15. Jahrhundert wurde im September 1944 beim Rückzug der deutschen Truppen gesprengt. Die Église Saint-Martin wurde am 12. April 1964 eingeweiht und ist vollständig als historisches Monument eingetragen. Die Daten bezeichnen unterschiedliche Vorgänge: 1944 steht für die Sprengung der ehemaligen Kirche, 1964 für die Einweihung der Église Saint-Martin.

Ein anderer Schwerpunkt am Étang des Dryades

Der Étang des Dryades bietet einen Spazierweg und einen Steg zum sicheren Angeln. Damit unterscheidet sich dieser Schwerpunkt von der Küste mit ihren Windaktivitäten: Hier geht es um einen Spaziergang oder ums Angeln. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugangsbedingungen am Étang des Dryades.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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