Zum Inhalt

Rinxent verbindet Kirchenbaugeschichte mit Aktivitäten im Freien. An der Kirche Saint-Martin stehen Fassadendetails und eine Statue der Sainte Wilgeforte im Mittelpunkt; die Kirchen von Rinxent und Hydrequent erzählen von unterschiedlichen Wiederaufbauphasen. Draußen reicht die Auswahl von Wanderungen und einer Rundstrecke bis zum Klettergebiet von Hydrequent. So können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Schwerpunkt ausrichten, der Sie besonders interessiert.

Kirchen und Baugeschichte

Die Westfassade der Kirche Saint-Martin in Rinxent hat ein skulptiertes Portal, zwei Spitzbogenfenster und eine Fensterrose. Diese Elemente geben konkrete Ansatzpunkte, um die Gestaltung der Fassade zu betrachten: Das Portal, die Spitzbogenformen und das runde Fenster setzen jeweils eigene Akzente. In der Kirche befindet sich außerdem eine Statue der Sainte Wilgeforte. Die lokale Heilige ist Gegenstand einer örtlichen Wallfahrt. Damit kommen an diesem Ort architektonische Details und ein eigener religiöser Bezug zusammen.

Auch die Baugeschichte bietet einen Vergleich. Die Kirche von Rinxent wurde zwischen 1860 und 1885 aus Marquise-Stein wiederaufgebaut. In Hydrequent erfolgte der Wiederaufbau der Kirche zwischen 1895 und 1903 weitgehend vor Ort und mit lokalem Stein. Die Zeiträume liegen auseinander, und auch die Angaben zum Baumaterial unterscheiden sich. Wenn Sie beide Baugeschichten gegenüberstellen, können Sie auf zwei klare Aspekte achten: wann wiederaufgebaut wurde und welches Material dabei genannt ist.

Landschaft, Wanderungen und Rundstrecke

Rinxent liegt auf einem Kalksteinplateau, das zur Ebene von Marquise hin abfällt. Das Verhältnis von Plateau und Ebene gibt der Landschaft eine konkrete Form. Seit der Römerzeit wird in Rinxent weicher Stein abgebaut; auch die Nähe zu Marmorkarrieren ist ein Thema für die Umgebung. Die Rundstrecke Les Marbrières führt in der Nähe von Marmorkarrieren in Marquise, Ferques und Rinxent vorbei. Die lange Geschichte des Abbaus weichen Steins und die genannten Marmorkarrieren sind dabei unterschiedliche Anknüpfungspunkte zum Thema Stein.

Die Wanderungen in Rinxent stehen allen offen und können ohne Anmeldung und Teilnahmegebühr unternommen werden. Für die Teilnahme sind damit zwei praktische Bedingungen benannt. Da sich die Arrangements ändern können, prüfen Sie sie vor Ihrer Tour. Die Rundstrecke Les Marbrières ist eine andere Möglichkeit: Sie ist als Rundstrecke beschrieben und führt nahe an den genannten Marmorkarrieren vorbei. Prüfen Sie vor Ihrer Tour die aktuellen Bedingungen.

Klettern in Hydrequent

Das natürliche Klettergebiet von Hydrequent verfügt über etwa dreißig Kletterrouten mit einer maximalen Höhe von 15 Metern. Die ungefähre Routenzahl gibt eine Orientierung zum Umfang, die Höhenangabe eine separate Vorstellung von der maximalen Höhe. Zusätzlich gibt es einen abgegrenzten Bereich für das Klettertraining von Anfängern, der Einsteigern empfohlen wird. Wer sich besonders für den Einstieg interessiert, findet dort einen konkreten Orientierungspunkt neben den Angaben zur Gesamtzahl und Höhe der Routen. Für das Klettern sind saisonale Bedingungen zu berücksichtigen; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Hinweise.

Der Weg zum Klettergebiet von Hydrequent war im Mai 2025 für Rollstuhlfahrende selbstständig oder mit Unterstützung zugänglich. Wenn diese Zugangsinformation für Ihre Planung wichtig ist, klären Sie vor dem Besuch, ob sie weiterhin gilt.

Weitere Reiseziele entdecken: Douriez, Landrethun-lès-Ardres, Béthune, Bermicourt, Maresville, Saint-Denœux, Morval, Coyecques

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.