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Mit den Dunes d'Écault, mehreren Fußwegen und einem Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert bietet Saint-Étienne-au-Mont konkrete Schwerpunkte für eine Natur- und Kulturreise. Die Dunes erstrecken sich über Equihen-Plage und Saint-Étienne-au-Mont. Bei der Wahl des Aufenthalts können Sie Naturbeobachtung, eine bestimmte Wegstrecke, Aussicht oder Kulturerbe in den Mittelpunkt stellen.

Dünenformen und Naturvielfalt

Zu den Dunes d'Écault gehören embryonale Dünen, Weißdünen mit Strandhafer, Graudünen mit Moosen und Flechten, Strauchdünen – vor allem mit Sanddorn – sowie bewaldete Dünen. Die Landschaft vereint damit mehrere Dünenformen und die jeweils genannten Pflanzen. Entstanden sind die Dunes d'Écault, indem sie sich auf eine frühere Klippe aus Sandstein und Mergel legten. So kommt zur sichtbaren Pflanzenwelt auch ein geologischer Bezug. Wegen ihrer Pflanzen-, Vogel-, Säugetier-, Insekten-, Amphibien- und Reptilienarten sind die Dünen naturkundlich interessant. Bei einem Spaziergang kann der Blick daher sowohl den Pflanzen als auch verschiedenen Tiergruppen gelten.

Fußwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Sentier des dunes in den Dunes d'Écault ist 4,7 km lang. Das site naturel d'Écault bietet neun Fußwege. Die Angaben geben unterschiedliche Orientierung: 4,7 km bezeichnet die Länge eines konkreten Weges, neun die Zahl der Fußwege des Naturgebiets. Für die eigene Planung ist eine benannte Streckenlänge ein konkreter Anhaltspunkt; die Zahl der Wege verweist auf eine Auswahl.

Der Sentier Communal d'Écault umfasst einen botanischen Rundweg, auf dem Sie die lokale Flora kennenlernen können. Auf einigen Wegen des site naturel d'Écault informieren Tafeln über die lokale Geschichte, Fauna, Flora und die Entstehung der Landschaft. Der botanische Rundweg setzt einen Schwerpunkt auf Pflanzen; die Tafeln eröffnen auf manchen Wegen weitere Themen. So können Sie einen Weg nach dem gewünschten Natur- oder Wissensschwerpunkt auswählen.

Kapelle, Geschichte und Ausblicke

Die Chapelle d'Écault stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie bewahrt die einzigen erhaltenen Zeugnisse zisterziensischer Architektur in ganz Nordfrankreich. Für Reisende, die neben der Natur auch Baugeschichte in den Blick nehmen möchten, ist sie eine markante historische Besonderheit.

Ein weiterer geschichtlicher Bezug ist der Chemin des Juifs, ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, das auf dem Sentier des Ifs begangen werden kann. Damit stehen unterschiedliche historische Zeitschichten nebeneinander: die mittelalterliche Chapelle d'Écault und ein Wegrelikt aus dem Zweiten Weltkrieg.

Der Sentier de la Chapelle eröffnet Panoramablicke auf Equihen-Plage, den Ärmelkanal, Boulogne-sur-Mer und die dortige Basilika. Auf diesem Weg lassen sich außerdem Grasmücken, Bachstelzen, Schmetterlinge und Libellen beobachten. Der Zugang zum Sentier de la Chapelle erfolgt über den Parkplatz des Stade de la Cachaine in der Rue du Stade in Saint-Étienne-au-Mont. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Pont De Briques, Fampoux, Mont-Saint-Éloi, Embry, Étaples, Ouve-Wirquin, Offrethun, Fresnicourt-Le-Dolmen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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