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Caen verbindet eine mittelalterliche Festung mit Abteien und Museen, deren Themen von der regionalen Frühgeschichte bis zum Zweiten Weltkrieg reichen. Das Château de Caen, die Abbaye-aux-Hommes und das Musée de Normandie stehen für unterschiedliche historische Zugänge. Auch Kunst, Gedenkorte und botanische Themen gehören zu den möglichen Schwerpunkten eines Aufenthalts.

Festung und Kunst im Château de Caen

Das Château de Caen wurde um 1060 von Wilhelm dem Eroberer erbaut. Es ist eine der größten mittelalterlichen Festungen Europas und liegt im Herzen der Stadt. Der Park ist täglich von 7:30 bis 22:30 Uhr frei zugänglich; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrer Reise.

Im Château befindet sich das Musée des Beaux-Arts. Im Bereich der europäischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts zählt es zu den bedeutendsten Museen Frankreichs. Das Museum bietet Wechselausstellungen und Familienworkshops an; das Programm kann sich ändern. Die Besichtigung des Château umfasst privilegierten Zugang zum Donjon und zum Turm der Königin Mathilde. Auch das Tourprogramm kann sich ändern.

Abteien und mittelalterliche Geschichte

Zu den für Besucher geöffneten historischen Bereichen der Abbaye-aux-Hommes gehören der Kreuzgang und Ausstellungen zur Geschichte der Anlage. Im Chor der Kirche der Abbaye-aux-Hommes befindet sich weiterhin das Grab Wilhelms des Eroberers. Die Ausstellung „Les mondes normands“ widmet sich der Geschichte der Abtei unter Wilhelm dem Eroberer und seinen Nachfolgern von 1066 bis 1204.

Die Abbaye-aux-Dames, die ehemalige Benediktinerabtei der Trinité de Caen, wurde um 1059–1060 von Wilhelm dem Eroberer und Mathilde von Flandern gegründet. Zusammen mit der Geschichte der Abbaye-aux-Hommes bietet sie einen weiteren Zugang zu Caens mittelalterlicher Vergangenheit.

Von der Regionalgeschichte bis zum Zweiten Weltkrieg

Das Musée de Normandie präsentiert anhand bedeutender archäologischer und ethnografischer Sammlungen die Geschichte der Bevölkerung in der gesamten Normandie. Der Zeitraum reicht von der Vorgeschichte bis zu den großen Migrationen des frühen Mittelalters. Damit liegt der Schwerpunkt auf der Region und ihrer langen Geschichte.

Das Mémorial de Caen vermittelt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit einer immersiven Inszenierung und außergewöhnlichen Archivdokumenten. Die Jardins du Souvenir des Mémorial erinnern an die in der Normandie gefallenen Widerstandskämpfer und alliierten Soldaten. Jährlich finden dort rund um den 6. Juni Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten statt. Wenn Sie gezielt eine Feier besuchen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine.

Gärten und praktische Planung

Der Jardin des Plantes bietet auf Anfrage Führungen für Gruppen und Menschen mit Behinderung an. Die Führungen sind also an eine Anfrage gebunden; die Buchungsmodalitäten können sich ändern. Der Jardin botanique de Caen erhielt 1997 die Akkreditierung „Jardin botanique de France et des pays francophones“.

Vom SNCF-Bahnhof aus erreichen Sie das Musée de Normandie mit der Straßenbahn in 10 Minuten. Die Haltestelle heißt Château-Quatrans. Prüfen Sie vor der Fahrt die Route und Haltestelle.

Weitere Reiseziele entdecken: Bernières-le-Patry, Nonant, Lessard-Et-Le-Chêne, La Vespière, Canchy, La Folie, Loucelles, Moulines.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calvados.

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