Zum Inhalt

Notre-Dame-de-Courson lässt sich über verschiedene Interessen erschließen: Die Ortsgeschichte reicht bis zu einer Erwähnung im Jahr 690 zurück, während Manoirs und Pfarrkirche Bau- und Kunstgeschichte in den Blick rücken. Für aktive Tage kommen eine Reitetappe und der Rundweg „Haute Vallée de la Touques“ hinzu. Die Touren unterscheiden sich in Aktivität, Länge und den Angaben, die sich für die Planung nutzen lassen.

Ortsgeschichte und Baukunst

Notre-Dame-de-Courson ist die älteste bekannte Gemeinde des Gebiets; sie wird bereits im Jahr 690 erwähnt. Ein anderer Zeitbezug gehört zum Manoir de Courson: Seine Fassaden und Dächer stehen seit dem 1. Dezember 1955 als Monument historique unter Denkmalschutz. Als geschützte Elemente sind hier Fassaden und Dächer benannt. So stehen eine frühe Erwähnung der Gemeinde und ein genau datierter Denkmalschutz für bestimmte Gebäudeteile als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Das Manoir de la Chapelle besitzt ein um 1580 errichtetes Fachwerkwohnhaus. Ein großer Teil der historischen Holzkonstruktion ist erhalten, außerdem die Gefache, Kamine und einige Tischlerarbeiten aus dem 16. Jahrhundert. Gefache sind die Felder zwischen den Hölzern eines Fachwerks. Der Begriff ergänzt die Beschreibung des Holzgerüsts um die Flächen dazwischen und macht eine Besonderheit dieser Bauweise verständlich.

Beim Manoir de Belleau-Belleau liegt der Akzent anders: Der einheitliche Bau aus Backstein und Stein stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts. Dazu gehören eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und später errichtete Stallungen, die an einen von zwei symmetrischen Gebäuden gesäumten Hof angrenzen. Haupthaus, Kapelle und spätere Stallungen markieren unterschiedliche Bauphasen. Zugleich lässt sich der Materialkontrast zum Fachwerkwohnhaus des Manoir de la Chapelle erkennen.

In der Pfarrkirche Notre-Dame befindet sich die Terrakotta-Statue „Vierge à l’Enfant“ aus dem 18. Jahrhundert. Sie setzt neben den Bauwerken einen eigenen Akzent auf religiöse Kunst: Material, Motiv und Datierung sind für diese Statue konkret benannt.

Reitetappe und Rundweg

Die Reitroute „La Chevauchée du Pays d’Auge à la Seine“ umfasst eine Etappe von Le Billot nach Notre-Dame-de-Courson. Für sie sind 22,0 Kilometer, eine Dauer von vier Stunden und der Schwierigkeitsgrad „leicht“ angegeben. Distanz, Zeit und Einstufung bieten konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie einen Ausritt planen. Prüfen Sie vor dem Ritt die Betriebsbedingungen der Route.

Der Rundweg „Haute Vallée de la Touques“ beginnt in Notre-Dame-de-Courson und ist 12,7 Kilometer lang. Er bietet eine zweite Tourenform neben der Reitetappe. Die beiden Strecken lassen sich anhand ihrer Länge vergleichen; die vier Stunden und die Einstufung „leicht“ beziehen sich jedoch auf die Reitetappe. Bei der Auswahl können Sie daher zuerst die gewünschte Tourenform und anschließend die jeweilige Distanz berücksichtigen.

Wohnmobilversorgung und Brauerei

Die Aire de Courson bietet in Notre-Dame-de-Courson sieben kostenlose Stellplätze für Wohnmobile. Ihre Versorgungszone umfasst Wasser- und Stromversorgung sowie die Entleerung von Fahrzeugen. Außerdem gibt es einen Picknickbereich und Pferdekoppeln für Reiter auf Wanderritten. Die Angaben zu Stellplätzen und Versorgung beziehen sich auf 2026; prüfen Sie sie vor Ihrer Reise erneut.

Die Brasserie La Voie Lactée befindet sich in der 3 route des Moutiers Hubert in Notre-Dame-de-Courson. Seit 2019 produziert sie fünf Sortimente handwerklich gebrauter obergäriger Biere. „Obergärig“ bezeichnet die Brauweise; zusammen mit dem handwerklichen Charakter und den fünf Sortimenten gibt das einen konkreten Einblick in die lokale Produktion. Wenn Sie einen Besuch planen, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Écrammeville, Fontaine-Henry, Saint-Rémy, Clarbec, Blonville-Sur-Mer, Honfleur, Vaucelles, Genneville.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calvados.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.