In Bazincourt-Sur-Epte stehen Wanderwege mit unterschiedlichen Zeitangaben neben einer Radroute, die durch die Gemeinde führt. Die Église Saint-Denis und das Château de Thierceville ergänzen den Blick auf die örtliche Geschichte. Für Ihre Planung können daher sowohl das gewünschte Zeitfenster als auch das Interesse an Baugeschichte eine Rolle spielen.
Wander- und Radtouren planen
Der Chemin de la Mare Jaunet ist 5,2 Kilometer lang und mit 1 Stunde 25 Minuten angegeben. Er ist als leicht eingestuft und blau markiert; der Start liegt an der 37 route Sainte-Marie.
Der Chemin du Clos Aquain misst 9,3 Kilometer; seine angegebene Dauer beträgt drei Stunden. Auch dieser Weg ist als leicht eingestuft, trägt jedoch die rote Markierung und beginnt ebenfalls an der 37 route Sainte-Marie. Im Vergleich zum Mare Jaunet ist er 4,1 Kilometer länger; die ausgewiesene Gehzeit liegt um 1 Stunde 35 Minuten höher.
Alle drei Wanderstartangaben nennen die 37 route Sainte-Marie; beim Rundweg „Le circuit du Chaufour“ wird zusätzlich der Eingang des Château de Thierceville als Ausgangspunkt genannt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Zugangsbedingungen. Wegbedingungen können sich saisonal ändern.
Die Radroute „Sur les pas de Camille Pissarro“ ist 20 Kilometer lang und mit zwei Stunden angegeben; sie führt durch Bazincourt-Sur-Epte. Ihre Dauer liegt zwischen den ausgewiesenen Gehzeiten der beiden Wanderwege. So lassen sich die Touren auch nach dem angegebenen Zeitrahmen vergleichen.
Kirche und Château: Geschichte in Etappen
Die Église Saint-Denis entstand im 11. Jahrhundert als Kapelle und wurde um 1335 zur Pfarrkirche. Im neuen Chor befindet sich ein Retabel, das Jacques Carbonnier aus Gisors 1760 ausführte. Ein Retabel ist ein Altaraufsatz; sein Ausführungsjahr setzt einen deutlich späteren zeitlichen Bezugspunkt zur Kapellenentstehung und zur Umwandlung in eine Pfarrkirche. So umfasst die Geschichte der Église Saint-Denis sowohl einen Wandel der kirchlichen Funktion als auch ein konkretes Ausstattungswerk.
Das Château de Thierceville wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Kapelle Sainte-Jovine am Château entstand 1841; ihre genaue Datierung ergänzt den breiter gefassten Bauzeitraum um eine konkrete Bauetappe. Das Château befindet sich in Privatbesitz. Im Vergleich zur Geschichte der Église Saint-Denis liegen die Angaben zum Château und zur Kapelle im 19. Jahrhundert. Die beiden Kapellenbezüge unterscheiden sich: Bei Saint-Denis bezeichnet „Kapelle“ die frühe Bauphase der späteren Pfarrkirche; Sainte-Jovine ist die 1841 errichtete Kapelle am Château. So begegnet derselbe Bautyp in zwei verschiedenen historischen Zusammenhängen, einmal als Vorgeschichte einer Pfarrkirche und einmal als Kapelle am Château.
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