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Die einbogige Stahlbetonbrücke Pont sur la Seine hat eine Spannweite von 131 Metern. Wanderungen führen vom Seineufer zu den Kreidehängen, während Kirchenbau und Brückengeschichte weitere Facetten von Saint-Pierre-du-Vauvray zeigen. So lässt sich der Aufenthalt je nach Interesse auf Bewegung in der Landschaft, Radfahren oder Baukultur ausrichten.

Wandern zwischen Seineufer und Kreidehängen

Die Wanderung von Saint-Pierre nach Heudebouville und Vironvay kann am Bahnhof von Saint-Pierre-du-Vauvray oder am Parkplatz Vieux-puits hinter der Schule beginnen. Sie folgt fünf Kilometer lang dem Quai de Seine am Ufer der Seine. Wer den Parkplatz als Ausgangspunkt nutzen möchte, sollte die Parkbedingungen vor Ort prüfen.

Eine längere Tour ist Les Côtes du Vauvray: Sie ist elf Kilometer lang, dauert etwa drei Stunden und wird als schwierig eingestuft. Die Wanderung beginnt an der Kirche von Saint-Pierre und führt zur Erkundung steiler Kreidehänge. Dort nennt die Route Orchideen, Smaragdeidechsen, Bergzikaden, Gottesanbeterinnen, Schmetterlinge und zahlreiche Vögel. Ihr Landschaftsbild umfasst außerdem einen Panoramablick über das Seinetal sowie einen Aussichtspunkt mit Blick auf Louviers. Die ungefähre Dauer und der Schwierigkeitsgrad helfen, diese Tour in die Tagesplanung einzuordnen; Bedingungen im Gelände können variieren.

Die beiden Wanderungen unterscheiden sich in Länge und Schwerpunkt: Die eine folgt dem Seineufer auf fünf Kilometern, die andere ist mit elf Kilometern länger und als schwierig eingestuft. Damit bieten sie unterschiedliche Möglichkeiten, die Landschaft rund um Saint-Pierre-du-Vauvray kennenzulernen, ohne dass für beide dieselben Zeit- oder Schwierigkeitsangaben gelten.

Etappenort auf La Seine à Vélo

Saint-Pierre-du-Vauvray ist ein Etappenort der Radroute La Seine à Vélo. Von hier aus führt die Route über die voie verte weiter in Richtung Pont-de-l’Arche. Für die Planung einer Radtour ist damit sowohl die Rolle des Ortes als Etappenpunkt als auch die beschriebene Fortsetzung der Strecke benannt. Zu den Wanderungen ergibt sich ein eigener Zugang zur Umgebung: auf dem Radweg in Richtung Pont-de-l’Arche, zu Fuß entlang des Seineufers oder auf der längeren Tour zu den Kreidehängen.

Brücke und Pfarrkirche

Die Pont sur la Seine wurde im Juni 1940 zerstört. 1946 baute man sie nahezu originalgetreu und mit denselben technischen Merkmalen wieder auf; im November 1947 wurde sie wieder in Betrieb genommen. Die Angaben verbinden die heutige Brücke mit ihrer Baugeschichte: ein einzelner Bogen aus Stahlbeton und eine Spannweite von 131 Metern prägen das Bauwerk, dessen Wiederaufbau kurz nach der Zerstörung erfolgte.

Auch die Pfarrkirche Saint-Pierre bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt an die Geschichte des Ortes. Sie wurde zwischen 1026 und 1138 errichtet und hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Diese Form beschreibt den Aufbau des Kirchenplans; zusammen mit der langen Bauzeit macht sie die Kirche zu einem markanten Thema für alle, die sich für historische Architektur interessieren.

Das geschützte Château Labelle

Beim Château Labelle umfasst der Schutz das gesamte Schloss, die Grundfläche des Parks und die landschaftlich sowie architektonisch gestalteten Bestandteile des Anwesens. Dazu zählen ein maurischer Pavillon, ein Aussichtspavillon, Treppen, ausgestaltete Grotten, die Einfriedungsmauer und Gitter. Ebenfalls erfasst ist die Mauer des ehemaligen Brunnens beziehungsweise eine Stützmauer. Der Schutz bezieht sich somit nicht nur auf das Schlossgebäude, sondern auch auf die bezeichneten Elemente des Parks und des Anwesens. Das Château Labelle befindet sich in Privatbesitz.

Wandern, Radfahren und Baugeschichte bilden in Saint-Pierre-du-Vauvray unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Benoît-Des-Ombres, Saint-Aquilin-de-Pacy, Breuilpont, Vascœuil, Saint-Martin-Saint-Firmin, Piencourt, Rosay-sur-Lieure, Beuzeville

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