Zum Inhalt

La Haye-du-Puits zeigt historische Bauwerke mit unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten: Beim Donjon ist das Innere geschlossen, am Château ist die Renaissance-Tür von der Straße aus zu sehen. Dazu kommen eine neugotische Kirche, mehrere Wege und ein Wochenmarkt. Für die Planung lohnt es sich, sowohl diese Zugangsbedingungen als auch die verschiedenen Streckenangebote im Blick zu behalten.

Donjon, Château und Kirche

Der Donjon de La Haye ist ein Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert und das einzige erhaltene Element der früheren Festungsanlage mit ihren Wassergräben. Seine Außenbereiche sind sichtbar; der Zugang zum Inneren ist aus Sicherheitsgründen geschlossen. Eine Erläuterungstafel vor Ort informiert über den Donjon. Prüfen Sie die Zugangsbedingungen vor Ihrer Reise erneut. Der Turm steht damit für eine Baugeschichte, von der außer ihm kein weiteres Element der früheren Anlage erhalten ist.

Das Château de La Haye wurde im 16. Jahrhundert unter Arthur de Magneville erneuert. Seine Tür im Renaissance-Stil lässt sich von der Straße aus sehen; die Gebäude sind privat und nicht zugänglich. Für einen Blick auf das Château ist daher die sichtbare Tür der relevante Anhaltspunkt, nicht ein Besuch der Gebäude. Die Kirche bietet einen anderen Zugang zur Renaissance: In der Eglise de La Haye befindet sich das Grabmal von Arthur de Magneville, gefertigt aus schwarzem Marmor und im Renaissance-Stil gestaltet. Es ist als Monument historique eingestuft.

Die Eglise de La Haye selbst ist eine neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert im Geschäftszentrum von La Haye-du-Puits. Ihre Geschichte zeigt auch eine sichtbare Veränderung: Die Spitze des Südturms wurde 1944 zerstört und nie wieder aufgebaut. Grabmal, Baustil und Turmspitze erzählen unterschiedliche Aspekte der Kirche, ohne dass sie auf dieselbe Epoche verweisen. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier also neben dem älteren Donjon und dem erneuerten Château eine weitere, jüngere Bauphase.

Wege rund um La Haye-du-Puits

Für Streckeninteressierte stehen unterschiedliche Formate zur Auswahl. Die Voie verte Saint-Sauveur-le-Vicomte–La Haye-du-Puits verläuft über 15 Kilometer auf einer baumbestandenen ehemaligen Bahntrasse. Die Mont-Castre-Mountainbike-Runde führt von La Haye-du-Puits in Richtung Lithaire, ist zwölf Kilometer lang und leicht. Damit unterscheiden sich die beiden Angaben sowohl in der Länge als auch in der beschriebenen Streckenart: einer ehemaligen Bahntrasse steht eine ausdrücklich leichte Mountainbike-Runde gegenüber. Am Mont Castre gibt es außerdem einen Entdeckungspfad mit neun Stationen. Seine Stationenzahl bietet einen anderen Orientierungspunkt als die Kilometerangaben der beiden Strecken.

In der näheren Umgebung liegt zwischen La Haye-du-Puits und Saint-Sauveur-le-Vicomte die Réserve Naturelle Nationale de la Sangsurière et de l’Adriennerie. Sie zählt zu den letzten aktiven Flachlandtorfmooren; die Torfschicht ist mehr als zehn Meter mächtig. Für Besucher gibt es einen Aussichtspunkt, einen Picknickbereich und Informationstafeln. Geführte Besuche sind reservierungspflichtig. Prüfen Sie vor der Reise die Bedingungen für die Führungen und den Stand der Besuchereinrichtungen.

Markt und Besuchsplanung

Der Marché de La Haye findet jeden Mittwochvormittag statt. Wenn Sie den Marktbesuch in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie den aktuellen Zeitplan vor der Reise.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Aucey-La-Plaine, Hocquigny, Le Mesnil-Gilbert, Moyon, Graignes-Mesnil-Angot, Beauchamps, Beaumont-Hague, Gavray.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manche.