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Am Lac des Bruyères zeigt sich eine prägende Seite von Millières: Heideflächen, Wasser und eine Landschaft, die auf einer ehemaligen Sandgrube angelegt wurde. Dazu kommen Wege mit unterschiedlichen Angaben zu Zugänglichkeit, Strecke und Dauer sowie Bauwerke mit einer vielschichtigen Geschichte.

Heide, Wasser und Wege

Das Gelände des Lac des Bruyères erstreckt sich über 30 Hektar und umfasst Heideflächen mit Besenheide und Ginster sowie 10 Hektar Wasserfläche. Bei Les landes de Millières können Sie rund um den Lac und eine ehemalige Sandgrube zwei Heideformen entdecken: niedrige Heide und mit Kiefern bewaldete Heide. So stehen nicht nur Wasser und offene Heide im Blick, sondern auch eine bewaldete Ausprägung derselben Landschaft. Am Sentier d’interprétation du Lac des Bruyères ist eine ehemalige Sandabbaufläche in einem 9 Hektar großen Heidegebiet mit 4 Hektar Wasserflächen zu besichtigen.

Am Lac des Bruyères gibt es zwei Wege; einer davon ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Spielerische Informationstafeln vermitteln Eindrücke von der lokalen Flora und Hinweise auf die lokale Fauna. Davon zu unterscheiden ist die Wanderroute Les landes de Millières: Sie ist als leicht eingestuft, 6,1 Kilometer lang und mit einer Dauer von 2 Stunden und 15 Minuten angegeben. Für die Wegwahl helfen unterschiedliche Kriterien: Bei dieser Route sind Schwierigkeit, Strecke und Zeit relevant, während am Lac die Zugänglichkeit eines Weges für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Rolle spielt.

Der Sentier d’interprétation du Lac des Bruyères ist von der D900 zwischen Périers und Lessay ausgeschildert. Da sich Angaben zur Beschilderung ändern können, prüfen Sie die Wegweisung vor der Anfahrt. Am Lac gibt es außerdem Unterstände, Picknicktische, Spiele für Kinder, einen Bouleplatz und Trockentoiletten. Da sich die Ausstattung ändern kann, empfiehlt es sich, vor dem Besuch den aktuellen Stand zu prüfen.

Kapellen und Kirchen in Millières

Die Chapelle Saint-Roch wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist mit einer lokalen Legende über ein Pestgelübde verbunden. Ihre gotischen Merkmale umfassen ein Kreuzrippengewölbe, Spitzbögen und spitzbogige Fenster. Ein Kreuzrippengewölbe wird durch sich kreuzende Rippen gegliedert; die Bögen und Fenster führen die spitz zulaufende Form weiter. So lässt sich die gotische Gestaltung an mehreren Bauteilen wiedererkennen.

Die Chapelle Saint-Roch liegt in der Rue St Roch, 400 Meter vom Rathaus entfernt. Restaurierungsarbeiten können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie deshalb vor dem Besuch, ob die Kapelle zugänglich ist.

Die Église Saint-Etienne steht im Ortszentrum auf einer 52 Meter hohen Anhöhe. Die frühere Église Saint-Etienne stammte aus dem 15. Jahrhundert. Im Juli 1944 wurde die Kirche bombardiert und vollständig zerstört. Der Wiederaufbau dauerte von Oktober 1959 bis zum 26. September 1961; an diesem Tag wurde sie eingeweiht. Die Kapelle und die Kirche eröffnen damit unterschiedliche historische Zugänge: Bei Saint-Roch stehen gotische Architektur und die Legende im Mittelpunkt, bei Saint-Etienne der Wiederaufbau nach der Zerstörung.

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