Zum Inhalt

In Thérouldeville stehen Baukultur und ländliches Ortsbild nebeneinander. Haustein, farbenprächtige Buntglasfenster, traditionelle Häuser aus Ziegeln und Feuerstein sowie ein Clos-masure mit Taubenschlag geben dem Ort mehrere konkrete Entdeckungsansätze. Hinzu kommen Informationstafeln zum Handwerk und zwei unterschiedliche Arten, sich mit der Umgebung zu beschäftigen: ein Wanderweg und eine Radroute. Für die Planung hilft es, zuerst den eigenen Schwerpunkt zu wählen – Kirchenkunst, Ortsbild oder Bewegung zu Fuß beziehungsweise mit dem Rad.

Kirchenbau, Glasfenster und Handwerk

Die Kirche Saint-Pierre-Saint-Paul in Thérouldeville ist aus Haustein errichtet und besitzt farbenprächtige Buntglasfenster. Haustein beschreibt den Baukörper, die farbigen Fenster setzen einen anderen Akzent. So stehen Baumaterial und Fenstergestaltung als zwei konkrete Blickpunkte nebeneinander.

Das Glasfenster „Saint Paul“ (Fensteröffnung 2) befindet sich in der Kirche Saint-Pierre in Thérouldeville. Am 19. Mai 1937 wurde es als geschütztes Objekt eingestuft. Der Name und die Angabe zur Fensteröffnung machen das Glasfenster als einzelnes Kunstwerk fassbar; das Datum ergänzt die Betrachtung um eine historische Einordnung.

Auch die traditionellen Häuser in Thérouldeville sind über ihre Baustoffe charakterisiert: Sie bestehen aus Ziegeln und Feuerstein. Entlang der Straßen erläutern Informationstafeln den Arbeitsalltag der Handwerker. Ziegel und Feuerstein benennen die Materialien der Häuser, während die Tafeln den Blick auf die Arbeit der Handwerker lenken. So lässt sich der Ort nicht nur anhand seiner Bauformen, sondern auch über das Handwerk betrachten.

Hecken, Höfe und ein Clos-masure

Zum typischen Landschaftsbild gehören Buchenhecken, die das Dorf vor dem Wind schützen, sowie mit Apfelbäumen bepflanzte Hofanlagen. Ein Clos-masure befindet sich ebenfalls in Thérouldeville; zu ihm gehört unter anderem ein Taubenschlag. Damit reicht der Blick vom einzelnen Bauwerk zu den Elementen des ländlichen Ortsbilds: Hecken übernehmen eine Schutzfunktion, Apfelbäume prägen die Hofanlagen und der Taubenschlag ist Teil des Clos-masure. Wer sich für Dorf- und Landschaftsformen interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei Kirchenfenstern und Baumaterialien.

Zu Fuß oder mit dem Rad

Der Rundweg „Circuit de Thérouldeville – Les vieux métiers“ ist ein Wanderweg in Thérouldeville und für alle zugänglich. Sein Name verweist auf die alten Berufe; die Informationstafeln entlang der Straßen erläutern den Arbeitsalltag der Handwerker. Das sind zwei eigenständige Anknüpfungspunkte an das Thema Handwerk: der benannte Rundweg und die Erläuterungen im Straßenraum.

Die Radroute „La vallée de la Valmont – Circuit vélo Nr. 1“ führt am Ortsausgang von Thérouldeville in Richtung des Weilers Muisement. Bedingungen und Beschilderung können sich ändern; prüfen Sie daher vor dem Start aktuelle Hinweise. Als Auswahlkriterium dient die gewünschte Aktivität: Wandern auf dem Rundweg oder Radfahren auf der Route in Richtung Muisement.

Orientierung für die Unterkunftssuche

Bei der Suche nach einem Hotel in Thérouldeville bietet sich als erster Schritt die Frage an, was Ihren Aufenthalt prägen soll: Kirchenkunst und Handwerk, das ländliche Ortsbild oder Bewegung zu Fuß beziehungsweise mit dem Rad. So beginnt die Unterkunftsplanung bei den Erlebnissen, die für Sie den Ausschlag geben.

Weitere Reiseziele entdecken: Yerville, Bolbec, Saint-Antoine-La-Forêt, Saint-Nicolas-de-Bliquetuit, Valliquerville, Sotteville-Sur-Mer, Saint-Maclou-La-Brière, Ganzeville

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Maritime.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.