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Das Musée du Louvre liegt im 1er Arrondissement am rechten Ufer der Seine und ist ein prägnanter Ausgangspunkt für eine kulturelle Entdeckung des Viertels. Dazu kommen Themen, die von historischen Gartenanlagen und Skulpturen bis zu Museums- und Theatergeschichte reichen. Bei der Wahl Ihres Aufenthalts können Sie überlegen, welcher Schwerpunkt Ihre Paris-Tage prägen soll: Kunstsammlungen, Spaziergänge im Grünen oder eine Aufführung.

Kunstgeschichte und Orientierung im Louvre

Der Louvre befindet sich in einem ehemaligen Königspalast; seine Sammlungen präsentieren nahezu 10.000 Jahre Kunstgeschichte. Damit steht ein außergewöhnlich weiter zeitlicher Bogen im Mittelpunkt – vom Interesse an einzelnen Werken bis zum Blick auf die Geschichte der Kunst über Jahrtausende. Wer den Louvre zum Schwerpunkt macht, kann seine Besuche entsprechend nach Sammlung und Interesse planen, statt möglichst viele Themen in einen einzigen Rundgang zu packen.

Auch die Orientierung im Museum hat einen klaren Bezugspunkt: Die Pyramide ist der Haupteingang und führt zu den drei Flügeln Denon, Sully und Richelieu. Da sich Zugangsarrangements ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Hinweise des Museums zu prüfen. So lässt sich die eigene Planung an den vorgesehenen Zugang und die gewünschten Sammlungen anpassen.

Gärten, Architektur und Skulpturen

Der Palais-Royal ist für Besucher geöffnet; sein Garten kann kostenlos zum Spazierengehen genutzt werden. Der Jardin du Palais-Royal wurde im 17. Jahrhundert für Kardinal Richelieu im klassischen französischen Gartenstil konzipiert. Im Ehrenhof des Palais-Royal befinden sich außerdem Daniel Burens schwarz-weiß gestreifte Deux Plateaux, die als Buren-Säulen bekannt sind. Garten und Hof bieten damit unterschiedliche kulturelle Blickwinkel: hier die historische Gartengestaltung, dort eine zeitgenössische Kunstinstallation.

Der Jardin des Tuileries setzt einen weiteren Akzent. Ab 1664 gab André Le Nôtre dem Garten sein heutiges Aussehen als französischer formaler Garten. Spaziergänge und kulturelle Erlebnisse zwischen den Statuen von Maillol, Rodin und Giacometti verbinden die Gartenanlage mit Kunst im Freien. Im Vergleich zum Palais-Royal stehen hier die formale Gartengestaltung und die Skulpturen entlang der Spazierwege im Vordergrund.

Von der Orangerie bis zur Bühne

Das Musée de l’Orangerie verbindet eine praktische ursprüngliche Funktion mit einer späteren kulturellen Nutzung: Es wurde 1852 unter dem Zweiten Kaiserreich errichtet, um im Winter die Orangenbäume des Tuileriengartens unterzubringen, und 1927 in ein Museum umgewandelt. Heute zeigt es dauerhaft die Sammlung des Kunsthändlers Paul Guillaume mit mehr als 120 Gemälden. Die Geschichte des Gebäudes und die dauerhaft präsentierte Sammlung setzen damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Museumsbesuch.

Auch die Bühne gehört zum kulturellen Angebot: Die Salle Richelieu ist seit 1799 das historische Theater der Comédie-Française. In jeder Spielzeit präsentiert sie etwa ein Dutzend wechselnder Aufführungen. Wenn ein Theaterabend für Ihre Reise wichtig ist, richten Sie Ihre Planung nach einer konkreten Vorstellung und prüfen Sie die aktuellen Termine.

Für Kinder von 3 bis 12 Jahren bietet die Conciergerie ganzjährig Besichtigungen und Workshops an. Da sich Termine und Altersangaben ändern können, prüfen Sie die Programminformationen vor dem Besuch.

Stimmen Sie Ihre Besuchsplanung auf die jeweiligen Interessen und die aktuellen Hinweise zu Zugang und Programm ab. So wählen Sie ein Hotel mit Blick auf die Art von Paris-Aufenthalt, die Sie sich wünschen.

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