Zum Inhalt

Le Loroux-Bottereau bietet zwei klare Zugänge zur Reiseplanung: Wege durch Weinberge und Feuchtgebiet auf der einen, Bauwerke mit unterschiedlichen historischen Zeitschichten auf der anderen Seite. Der 12 Kilometer lange Circuit des Horizons gibt dem Landschaftsteil einen konkreten Umfang. Kirche, Manoir und Schlossreste setzen dazu eigene kulturelle Schwerpunkte.

Wege durch Weinberge und Feuchtgebiet

Der Circuit des Horizons führt über 12 Kilometer durch Dörfer, Weinberge und Hohlwege bis zum Moulin du Pé. Offene Hänge und bewaldete Wege gehören ebenfalls zu seinem Verlauf. So wechseln die Landschaftsformen innerhalb der Route. Für Ihre Tagesplanung ist die Länge ein fester Orientierungswert: Mit 12 Kilometern verdient der Circuit einen eigenen Platz im Programm und sollte nicht wie ein kurzer Zwischenstopp behandelt werden. Eine passende Etappeneinteilung können Sie danach ausrichten, wie viel Zeit Sie für weitere Besuche lassen möchten.

Die Butte de la Roche erhebt sich 47 Meter über dem Marais de Goulaine. Zu ihr führen Fußwege entlang der Weinberge; eine Orientierungstafel ergänzt den Besuch. Der Höhenunterschied setzt die Butte in Beziehung zum Marais, während die Tafel bei der Orientierung vor Ort hilft.

Das Marais de Goulaine ist ein Rückzugsgebiet für 143 Vogelarten. Am Pont de l’Ouen im Marais ist Angeln beliebt. So stehen die Vogelwelt des Feuchtgebiets und eine konkrete Freizeitnutzung am Pont nebeneinander. Sie können Ihre Planung danach ausrichten, ob Sie sich eher für die Landschaft und ihre Vogelarten oder für das Angeln interessieren.

Route und markante Bauwerke

Am Ziel des Circuit des Horizons liegt der Moulin du Pé, 64 Meter über dem Weinbaugebiet. Damit erhält die Route einen benannten Zielpunkt, der zugleich einen Bezug zur umgebenden Weinlandschaft bietet. Die Statue Christ Roi ist 5,60 Meter hoch und wurde 1960 geschaffen.

Kirche, Manoir und Schlossreste

Die Église Saint-Jean-Baptiste ist eine neugotische Kirche, die zwischen 1858 und 1875 erbaut wurde. Ihr Glockenturm ist 75 Meter hoch. In der Kirche befinden sich polychrome Fresken aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts, die aus der stillgelegten Chapelle Saint-Laurent stammen. So treffen im selben Bauwerk zwei deutlich unterschiedliche Zeitschichten aufeinander: die Fresken des frühen 13. Jahrhunderts und die neugotische Kirche des 19. Jahrhunderts.

Das Manoir de la Dixmerie ist ein ehemaliges Herrengut auf einer Plattform, die von wassergefüllten Gräben umgeben ist. Seine Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück; zwischen 1796 und 1809 wurde es wiederaufgebaut. Das Manoir ist teilweise als Monument historique eingetragen. Diese Angaben machen seine Entwicklung und seinen geschützten Status zu eigenen Themen neben der Baugeschichte der Kirche.

Eine weitere historische Zeitschicht zeigen die Überreste eines Schlosses, das im 12. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert befestigt wurde. Sie überragen die Étangs des Grenouillères. Die drei Bauwerke unterscheiden sich damit sowohl durch ihre Entstehungszeit als auch durch ihre überlieferten Merkmale: Kirche und Fresken, das von Gräben umgebene Manoir und die Schlossreste über den Teichen.

Freizeitflächen im Parc de la Tannerie

Der Parc de la Tannerie bietet Spielplätze, eine offene Bühne und einen Multisportplatz. Hinzu kommt ein Unterstand, der für Festveranstaltungen geöffnet ist. Damit ergänzen konkrete Freizeitflächen die Wege und historischen Bauwerke des Ortes; beim Unterstand ist die Nutzung an Festveranstaltungen gebunden.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Herblon, Fégréac, Louisfert, Le Gâvre, Bonnoeuvre, Saint-Joachim, Boussay, Herbignac

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loire-Atlantique.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.