Zum Inhalt

Conflans-sur-Anille verbindet einen Ortskern am Wasser mit einer Lage im Anille-Tal, historischer Baukunst und mehreren Wegoptionen. Im Ortskern treffen die Bäche Anille und Axone zusammen; Axone ist auch als Roulecrotte bekannt. Dazu kommen Wandmalereien, eine frühere Walkmühle und Routen mit unterschiedlichen Längen und Landschaftsbezügen. So lässt sich der Aufenthalt zwischen Ortsgeschichte und Wegen in der Umgebung ausrichten.

Ortslage im Anille-Tal

Conflans-sur-Anille erstreckt sich auf einem Geländesporn in der malerischen Landschaft des Anille-Tals. Ein Geländesporn ist ein vorspringender Teil des Geländes und beschreibt hier die Lage des Ortes, während der Zusammenfluss der Anille und der Axone den Ortskern genauer verortet. Axone wird auch Roulecrotte genannt. Tal, Geländeerhebung und Wasserläufe geben damit unterschiedliche Anhaltspunkte, um Ortskern und Landschaft einzuordnen.

Wandmalereien und Baugeschichte

Das Ensemble der Wandmalereien in der Église Saint-Maurice wurde zwischen 1863 und 1865 ausgeführt. Dubois malte die Szenen und Figuren; die ornamentale Gestaltung übernahm Goislard unter der Leitung von Louis Bodin, comte de Galembert. Die Aufteilung macht zwei Bestandteile der Ausmalung erkennbar: die figürlichen und szenischen Motive sowie die ornamentale Arbeit. Die Datierung und die unterschiedlichen Aufgaben der Künstler geben dem Ensemble einen klar umrissenen Platz in der Baugeschichte des Ortes.

Auch die Moulin Gauthier erzählt von einer anderen Seite der Ortsgeschichte. Sie war eine Walkmühle, in der Tuch- und Wollstücke gewalkt wurden, und gehörte mindestens seit dem 16. Jahrhundert zur Grundherrschaft Cour-du-Bois. Hier stehen textile Verarbeitung und historische Zugehörigkeit nebeneinander. Ein erhaltenes altes Haus besitzt noch eine Fassade in Fachwerkbauweise. Beim Château de La Barre liegt der Schwerpunkt dagegen auf der Entwicklung eines Bauwerks: Aus einem befestigten Herrenhaus aus dem 14. bis 16. Jahrhundert wurde das größere und elegantere Schloss, wie es heute erscheint. Das Château ist in Privatbesitz.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Beim Circuit de la photographie stehen 23 Kilometer sowie eine Variante über 16 Kilometer zur Wahl. Da sich Streckenangaben ändern können, prüfen Sie sie vor der Planung. Der Parcours-découverte de Conflans-sur-Anille bietet eine andere Art der Erkundung: Sie können ihn verlassen, um die Umgebung des Château de la Barre zu sehen. Eine weitere Möglichkeit ist, dem Tal der Anille rund um Petit Moulin zu folgen.

Der Circuit dit des Cormiers ist ein 16,11 Kilometer langer Wanderweg durch Hohlwege und die hügelige Landschaft des Perche Sarthois. Abschnitte verlaufen gemeinsam mit dem GR® 235; an höher gelegenen Punkten gibt es Panoramablicke über 180 Grad. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen. Die ähnlich langen Angaben zum Circuit de la photographie und zum Circuit dit des Cormiers beziehen sich auf unterschiedlich benannte Routen. Beim Cormiers sind neben der Länge auch Gelände und Panoramapunkte beschrieben; beim Circuit de la photographie bilden die 23 Kilometer und die 16-Kilometer-Variante die konkrete Orientierung. So können Sie die Streckenwahl nicht nur an der Kilometerzahl, sondern auch am jeweils genannten Landschaftsbezug ausrichten.

Für die Planung bietet sich damit eine klare Unterscheidung: Die Ortsgeschichte umfasst Malerei, Mühlen- und Schlossgeschichte, während die Routen verschiedene Längen und Landschaftsbezüge ins Spiel bringen. Entscheiden Sie zunächst, ob Ihr Aufenthalt stärker von den historischen Details oder von einem Weg in der Umgebung geprägt sein soll; anschließend lassen sich die passenden Themen für Ihre Reise zusammenstellen.

Weitere Reiseziele entdecken: Notre-Dame-Du-Pé, Guécélard, Villaines-sous-Malicorne, Thoiré-Sous-Contensor, Fontenay-Sur-Vègre, Aigné, Berfay, Ballon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sarthe.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.