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Jupilles bietet verschiedene Zugänge zu Wald und lokalem Kulturerbe: Carnuta widmet sich spielerisch und interaktiv der Waldwelt, die Forêt domaniale de Bercé lädt zur Erkundung ihrer Waldalleen ein. Hinzu kommen die Geschichte des Holzschuhhandwerks und die Pfarrkirche Saint-Pierre mit ihren unterschiedlichen Bauperioden. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts nach den Themen wählen, die Sie besonders interessieren.

Die Forêt domaniale de Bercé erkunden

Jupilles ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Forêt domaniale de Bercé zu entdecken. Die zahlreichen Waldalleen, die das Massiv durchziehen, laden dazu ein, zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd unterwegs zu sein. Diese Möglichkeiten geben der Erkundung unterschiedliche Formen, vom Spaziergang über die Fahrt mit dem Mountainbike bis zum Ausritt. Saisonale Einschränkungen können gelten; beziehen Sie diesen möglichen Vorbehalt in Ihre Planung ein.

Carnuta: Waldwelt und Holzarchitektur

Carnuta ist ein spielerischer und interaktiver Ort zur Entdeckung der Waldwelt. Ein weiterer prägender Aspekt ist die Architektur: Das Gebäude ist vollständig aus Holz gestaltet. Damit treffen an diesem Ort ein vermittelter Zugang zum Waldthema und eine markante Bauweise zusammen. Carnuta bietet außerdem Waldausflüge mit einem Mitarbeiter des ONF an. Wenn Sie sich für einen solchen Ausflug interessieren, prüfen Sie die konkreten Termine vorab.

Holzschuhgeschichte in der Saboterie de Jupilles

Die Saboterie de Jupilles ist nach Terminvereinbarung für Besuche geöffnet. Dort werden die Geschichte der Holzschuhherstellung in Jupilles und die im vergangenen Jahrhundert verwendeten Werkzeuge gezeigt. Außerdem wird die Herstellung von Holzschuhen an verschiedenen Maschinen vorgeführt. Geschichte, Werkzeug und Fertigung stehen so nebeneinander: Sie erfahren mehr über das Handwerk und sehen zugleich eine Vorführung der Herstellung. Die Bekanntheit des „SABOT DE JUPILLES“ entwickelte sich am Ende des Zweiten Kaiserreichs; damit hat das Holzschuhhandwerk auch einen konkreten historischen Bezug zu Jupilles.

Bei Besuchen mit Kindern kann die Vorführung durch einen Workshop zum Dekorieren von Silhouetten kleiner Holzschuhe ergänzt werden. Die Kinder können die Silhouetten mitnehmen. Fragen Sie bei der Terminvereinbarung nach, ob der Workshop möglich ist.

Bauphasen und Glas in der Pfarrkirche Saint-Pierre

Die Pfarrkirche Saint-Pierre de Jupilles bietet einen anderen Blick auf das Kulturerbe des Ortes. Ihre wichtigsten Bauperioden liegen im 11. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In zwei Chorfenstern sind außerdem Reste von Renaissance-Buntglas erhalten. Die zeitlich weit auseinanderliegenden Bauperioden geben eine Orientierung zur Baugeschichte; die Glasreste sind ein konkretes Detail, auf das sich der Blick in den Chor richten kann. So stehen hier sowohl die Entwicklung des Gebäudes als auch erhaltene Elemente seiner Fenster im Mittelpunkt.

Für die Auswahl eines Schwerpunkts macht der Unterschied zwischen Waldaktivität, Handwerksvorführung und Baugeschichte die Entscheidung übersichtlich: Die Alleen laden zu mehreren Arten der Erkundung ein, die Saboterie zeigt die Holzschuhherstellung nach Vereinbarung, und die Kirche bietet Bauperioden und Renaissanceglas. Welche dieser Seiten von Jupilles Sie näher kennenlernen möchten, können Sie so gezielt abwägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Calez-En-Saosnois, Villaines-sous-Malicorne, Saint-Calais, Fontenay-Sur-Vègre, Malicorne-Sur-Sarthe, Chemiré-en-Charnie, Vaas, Le Tronchet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sarthe.

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