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Auf Noirmoutier bündelt L’Épine sehr unterschiedliche Entdeckungen: Am Port de Morin geht es um den modernen Jachthafen und den Tidenstand, in den Salzgärten um Ernte und Verarbeitung, im Bois des Eloux um Wege durch Dünen, Marschland und Wald. Hinzu kommen ein Gemälde in der Kirche Saint-Jean-Baptiste-de-l’Épine und Wassersport bei Les Perles. Welche Seite des Ortes Sie besonders interessiert, kann den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bestimmen: Hafen und Wassersport, Salzgewinnung, Landschaft oder Kultur.

Hafen und Wassersport

Der Port de Morin liegt in L’Épine an der Westküste der Insel und ist ein moderner Jachthafen. Er bietet Platz für 850 Boote und fällt bei niedrigstem Tidenstand trocken. Der Tidenstand ist damit ein markanter Aspekt des Hafens. Außerdem ist der Port de Morin ein guter Ausgangspunkt für Hochseeangeln und Unterwasserjagd.

Bei Les Perles stehen andere Wassersportarten im Mittelpunkt. Les Perles sind versteckte Teiche nahe der Pointe du Devin und den Salzwiesen von L’Épine auf der Insel Noirmoutier. Dort bietet ein geschützter Lernort Kindern die Möglichkeit, Optimistsegeln, Stand-up-Paddling und Windsurfen auszuprobieren. Hafen und Teiche stehen so für unterschiedliche Wasseraktivitäten: Am Port de Morin sind Angeln und Unterwasserjagd verortet, bei Les Perles die drei genannten Angebote für Kinder.

Salzernte und Salzgärten

Bei Le Sel de Ronan erklären kostenlose Führungen jeden Schritt der traditionellen Salzernte – von der Vorbereitung der Becken bis zur Gewinnung von Grobsalz und Fleur de Sel. Die Führungen werden saisonal angeboten. Wenn Wetter und Saison es erlauben, können Besucher außerdem die Ernte der Fleur de Sel beobachten. Vor Ort verkauft Le Sel de Ronan Salicorne, naturbelassenes und aromatisiertes Grobsalz, naturbelassene und aromatisierte Fleur de Sel sowie feines Salz; die Produktverfügbarkeit kann variieren.

Das Marais salant Bonne Pogne verkauft von Februar bis November in seiner Salorge, der Salzhütte, direkt Salz, Fleur de Sel, aromatisiertes Salz und aromatisierte Fleur de Sel sowie Geschenkartikel. Bei geeigneten Wetterbedingungen gibt es dort von Juni bis September um 16 Uhr kostenlose Erklärungen direkt am Rand der Salzwiesen. Die beiden Angebote unterscheiden sich im Format: Bei Le Sel de Ronan stehen die einzelnen Schritte der Ernte im Mittelpunkt; bei Bonne Pogne sind die Erklärungen an eine bestimmte Saison, Uhrzeit und Wetterbedingung gebunden.

Wanderweg und Atlantikpanorama

Der Bois des Eloux ist eine klassifizierte Stätte zwischen L’Épine und La Guérinière. Durch das Gebiet führt ein beschilderter Wanderweg mit gelber Markierung, der Dünen, Marschland und Wälder durchquert. Die Landschaft ist damit nicht auf einen einzigen Typ beschränkt: Auf dem Weg liegen mehrere unterschiedliche Naturräume.

Im Bois des Eloux liegen außerdem die höchsten Punkte der Insel; sie sind etwa 23 Meter hoch. Dazu zählt der Pé de l’Herse in La Guérinière, von dem aus sich ein Panorama über den Atlantik bietet. Der markierte Weg beschreibt den Verlauf durch verschiedene Landschaften, während der Pé de l’Herse für den Blick über den Ozean steht.

Kirche und Gassen von L’Épine

In der Kirche Saint-Jean-Baptiste-de-l’Épine befindet sich ein Gemälde der Anbetung der Heiligen Drei Könige aus dem Jahr 1672, das von Rubens inspiriert ist. Nahe dem Haupteingang werden in einer Vitrine historische religiöse Gegenstände ausgestellt: zwei Kelche mit Paten, ein Ziborium, eine Monstranz, ein Prozessionskreuz, ein Reliquienkreuz, eine Kasel, ein Pult und eine Schachtel für die heiligen Öle. Das Gemälde und die Vitrine bieten unterschiedliche Einblicke in das kirchliche Erbe des Ortes – ein datiertes Kunstwerk und eine Auswahl historischer Gegenstände.

Auch der Weg Chemin de mer et de marais endet in L’Épine: Zum Abschluss sieht er die Besichtigung des Dorfes und seiner sehr typischen Gassen vor. Damit gehört neben Hafen, Salzgärten und Landschaft auch der Ortscharakter zu den beschriebenen Entdeckungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Landevieille, Bouillé-Courdault, La Chapelle-Palluau, Bournezeau, Saint-Mars-la-Réorthe, Le Boupère, Sainte-Cécile, La Faute-Sur-Mer

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vendée.

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