Ein einstündiger Kulturpfad, ein Orientierungslauf zu ungewöhnlichen Orten und eine 15 Kilometer lange Route bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Saint-Étienne-Du-Bois zu entdecken. Hinzu kommen historische Orte, Parks, ein pädagogischer Bauernhof und eine Weinverkostung. Für die Planung lohnt ein Blick auf die verschiedenen Schwerpunkte: Ortsgeschichte, Zeit im Freien und konkrete Besuchsmöglichkeiten lassen sich so gezielt berücksichtigen.
Zu Fuß: Ortsrunde, Orientierungslauf und längere Route
Der Kulturpfad ist eine einstündige Schleife durch den Ortskern. Er führt zu einem Waschhaus, das 1912 erbaut und 2002 restauriert wurde, sowie zur Place de l’Église. Die Häuser dort stammen aus dem 18. Jahrhundert; außerdem sind an der Place de l’Église die Krypta und die Kirche zugänglich. Damit verbindet die Runde mehrere historische Stationen innerhalb eines klar umrissenen Zeitrahmens.
Ein anderes Format bietet der vom Conseil Municipal des Enfants angelegte Orientierungslauf im Ortszentrum. Er führt zu ungewöhnlichen Orten und dauert zu Fuß etwa zwei Stunden. Sie können ihn auch als kleine Schleife absolvieren. Beim Sentier des Chapelles steht dagegen die Streckenlänge im Vordergrund: Der Weg ist 15 Kilometer lang und führt durch Saint-Étienne-Du-Bois sowie die Gemeinden Beaufou und Les Lucs-sur-Boulogne, bevor er zum Historial zurückführt.
Für die Tagesplanung sind diese Angaben nicht austauschbar: Beim Kulturpfad ist eine Dauer von einer Stunde genannt, beim Orientierungslauf eine ungefähre Gehzeit von zwei Stunden; beim Sentier des Chapelles beschreibt die Angabe von 15 Kilometern die Strecke. So können Sie die Wege anhand ihrer jeweiligen Zeit- oder Streckenangabe vergleichen, ohne eine Gehzeit für den längeren Weg vorauszusetzen.
Teiche, Parks und Tiere
Der Parc des étangs umfasst zwei beschattete Teiche, einen Kinderspielplatz, ein City-Stadion und Picknicktische. Dort kann auch geangelt werden. Der Angelsteg ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Die verschiedenen Einrichtungen geben dem Park mehrere konkrete Anlässe für einen Besuch – vom Angeln bis zu einer Pause an den Picknicktischen.
Im Parc des aubépines gibt es einen Kinderspielplatz mit Seilrutsche und einen pädagogischen Teich. Ein weiteres familienfreundliches Angebot ist La Ferme de l’Espoir, ein traditioneller pädagogischer Bauernhof. Besucher können dort Pferde, Ponys, Esel, Ziegen, Schafe und Hühner entdecken. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet damit unterschiedliche, klar benannte Schwerpunkte: Spielmöglichkeiten im Park und Tiere auf dem Bauernhof.
Kapelle und Schmiede in Tulévrière
Die Chapelle de la Tulévrière wurde 1794 während der Zeit des Terrors von Abbé Tenebre errichtet, dem Pfarrer von Croix de Vie. Der Bau war als Dank für den Schutz des Dorfes Tulévrière beim Durchzug der Höllensäulen während der Vendée-Kriege gedacht. Für die Kapelle sind geführte Besichtigungen möglich. Wenden Sie sich dafür an das Rathaus von Saint-Étienne-Du-Bois und klären Sie die Besuchsarrangements vor Ihrer Reise ab.
Auch die alte Schmiede im Dorf Tulévrière kann besichtigt werden, allerdings im Sommer. Berücksichtigen Sie dieses saisonale Zeitfenster bei Ihrer Planung und prüfen Sie die Besuchsmöglichkeiten vor dem Termin noch einmal.
Weine aus dem Terroir der Vendée
Das Domaine de la Grande Villeneuve empfängt Besucher in seiner Kellerei in Saint-Étienne-Du-Bois zur Verkostung seiner Weine aus dem Terroir der Vendée. Besucher können außerdem mindestens ein Dutzend Rebsorten entdecken, die Victor de Goulaine vorstellt. Da sich die Besuchsarrangements ändern können, erkundigen Sie sich vorab nach den Möglichkeiten, bevor Sie die Verkostung fest in Ihr Programm aufnehmen.
Weitere Reiseziele entdecken: La Gaubretière, Notre-Dame-de-Riez, Saint-Philbert-De-Bouaine, La Ferriere, Mareuil-Sur-Lay-Dissais, Poiroux, Saint-Vincent-Sur-Jard, Saint-Nicolas
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