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Eine seltene trockene Heidelandschaft, eine Doppelkirche mit Bauphasen aus dem 13. und 16. Jahrhundert sowie ein Familienunternehmen mit langer Ziegeltradition setzen in Allonne unterschiedliche Akzente. Für Ihre Auswahl bedeutet das: Natur, Sakralarchitektur und Handwerk bilden eigenständige Schwerpunkte für einen Aufenthalt.

Kirchenbau und Landschaft

Die Kirche Saint-Symphorien und Notre-Dame de l’Annonciation steht im Herzen von Allonne. Als Doppelkirche umfasst sie eine zweijochige Kapelle aus dem 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde nördlich des ursprünglichen romanischen Bauwerks ein zweites Kirchenschiff errichtet. Die beiden Bauphasen geben der Architektur eine klare zeitliche Gliederung: Kapelle und Kirchenschiff gehören zu unterschiedlichen Jahrhunderten und lassen sich so als getrennte Etappen der Baugeschichte einordnen.

Auch das Bois des Coutumes zeichnet sich durch eine besondere Kombination aus. Seine trockenen Heidelandschaften sind in der Region selten und im Beauvaisis einzigartig. Von den offenen Lebensräumen sind nur noch vier Hektar erhalten. Der übrige Bereich besteht auf dem Plateau aus Eichen, Hainbuchen und Kastanien; an den Hängen wachsen Eschen und Ahorn. So stehen das seltene Offenland und die unterschiedlichen Gehölzbestände im selben Naturraum nebeneinander.

Das Bois des Coutumes kann individuell und dauerhaft kostenlos besucht werden. Da sich die Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese bitte vor Ihrer Anreise.

Ziegeltradition und Handwerk

Die industrielle Geschichte Allonnes ist an der Briqueterie Dewulf und dem Komplex Briqueterie Brocard, puis Dewulf mit verschiedenen Arbeitsbereichen verbunden. Der Komplex umfasst einen Industrieofen, eine Fabrikationswerkstatt, eine Reparaturwerkstatt und Trocknungsflächen. Briqueterie Dewulf ist ein Familienunternehmen in Allonne, das seit 1856 überliefertes Know-how der Tonverarbeitung pflegt. Für Gruppen bieten sich Einblicke in Geschichte und Techniken der Ziegelherstellung; stimmen Sie die Besuchsmodalitäten mit dem Betrieb ab.

Zum historischen Gelände der Briqueterie Dewulf gehört außerdem ein noch in Betrieb befindlicher Hoffmann-Ofen. Sein Betriebsstatus kann sich ändern. Klären Sie deshalb die Besuchsmöglichkeit, bevor Sie einen Besuch arrangieren.

Süßwaren und weitere Besucherangebote

Mon Pari Gourmand ist eine handwerkliche Schokoladen- und Süßwarenmanufaktur in Allonne. Seit 1957 bewahrt sie familiäres Know-how rund um süße Spezialitäten. Besucher können die Herstellung und die Besonderheiten der Produkte kennenlernen. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Besuchsmodalitäten.

Ein anderes Thema bietet das Spa Le Patio in Allonne: Es umfasst 850 m² mit Whirlpool, traditionellem Hammam, Sauna, Sinnestunnel, Schneedusche und Salzwand. Auch hier sollten Sie die Besuchsmodalitäten vor Ihrer Anreise prüfen.

Die Auswahl in Allonne reicht damit von Baugeschichte und Ziegelhandwerk bis zu Landschaft, Süßwarenherstellung und Spa. Die konkreten Unterschiede helfen bei der Schwerpunktsetzung: Das Bois des Coutumes bietet einen individuell möglichen Naturbesuch, während Einblicke in die Ziegelherstellung für Gruppen vorgesehen sind. Für Besucher, die sich besonders für die Herstellung interessieren, setzen Briqueterie Dewulf und Mon Pari Gourmand unterschiedliche Akzente: Tonverarbeitung auf der einen, Schokolade und Süßwaren auf der anderen Seite.

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