Wer den Aufenthalt nach seinen Interessen planen möchte, findet in Ciré-D'aunis verschiedene Akzente: eine Radroute mit zwei Streckenlängen, Angelteiche in den Rochefort-Sümpfen, Kulturerbestätten und den Naturraum Bois des Mornards. Streckenlänge und Dauer helfen Ihnen, die passende der beiden Touren auszuwählen.
Radfahren: zwei Strecken zur Wahl
Die Route Vélo Ciré beginnt und endet an der Place de la Croix Jaune in Ciré-D'aunis. Im Radwegenetz von Aunis Sud führt sie durch Ciré-D'aunis, Ardillières und Landrais. Die kurze Strecke ist 11,7 Kilometer lang, die lange 23 Kilometer. Für VTT/VTC sind eine Stunde und 30 Minuten beziehungsweise drei Stunden angegeben. Damit lässt sich die Wahl sowohl an der Streckenlänge als auch an der ausgewiesenen Dauer ausrichten.
Das Château de Ciré ist am Circuit Vélo Ciré in der Rue du Champ de Foire als Sehenswürdigkeit ausgewiesen. Wenn Sie die Route fahren möchten, prüfen Sie vorab das aktuelle Streckenblatt: Routendetails können in künftigen Ausgaben angepasst werden.
Angeln in den Rochefort-Sümpfen
Etang des Colverts umfasst auf dem Gemeindegebiet von Ciré-D'aunis zwei private Angelteiche in den Rochefort-Sümpfen. Zusammen erstrecken sie sich über mehr als fünf Hektar. Ein 0,5 Hektar großer Teich ist für das Angeln auf Forellen, Störe und Weißfische vorgesehen. Das Angebot verbindet also eine konkrete Wahl des Gewässers mit verschiedenen genannten Fischarten.
Das Angeln ist ausschließlich vom Ufer aus möglich. Eine staatliche Verbandsangelkarte ist dafür nicht erforderlich; angeboten werden Tages- oder Halbtagserlaubnisse. Diese Bedingungen sind für die Planung wichtig: Der Aufenthalt am Wasser ist als Uferangeln vorgesehen, und die Erlaubnisdauer kann passend gewählt werden.
Feuchtwälder und Reiher im Bois des Mornards
Die in Ciré-D'aunis gelegene ZNIEFF Bois des Mornards umfasst 88,88 Hektar. Zu ihren Lebensräumen gehören feuchte Wälder, die im Winter überschwemmt werden und von alten Gräben durchzogen sind, sowie meso-hygrophile Mähwiesen am Rand. Das Gebiet beherbergt außerdem eine bedeutende Brutkolonie von Graureihern und Purpurreihern.
Kirche, Château und Ortsgeschichte
Die Geschichte des Château de Ciré ist mit dem Wiederaufbau von 1549 verbunden. Olivier de Culant, Baron von Ciré und Seneschall von Aunis und Saintonge, ließ es in diesem Jahr wiederaufbauen. Auch die heutige Kirche Eglise de la Nativité de la Sainte Vierge wurde 1549 von Olivier de Culant, Baron von Ciré, wiederaufgebaut. Ihre Geschichte reicht weiter zurück: Um 1152 wurde sie von Guillaume de Ciré ursprünglich als kleine romanische Kirche erbaut.
Die Kirche kann das ganze Jahr über von außen besichtigt werden. Der Altar-Tabernakel mit Aussetzung ist seit dem 21. September 1984 als bewegliches Kulturgut geschützt und wurde 2009 von Bénédicte Le Blanc restauriert. Die Gemeindebibliothek befindet sich im ehemaligen Mädchenschulgebäude von 1882. So stehen neben den Baugeschichten auch ein geschütztes Kulturgut und die frühere Nutzung eines Schulgebäudes als konkrete Ortsdetails.
Reitangebote
Der Poney Club de Marcou in Ciré-D'aunis bietet Reitunterricht für alle Altersgruppen und jedes Niveau an. Zum Angebot gehören außerdem Reitkurse und Reitpraktika für Kinder und Erwachsene sowie Ponyspiele und Baby-Pony-Aktivitäten. Damit ergänzen Reitangebote die Möglichkeiten für Besucher, deren Interesse nicht allein dem Radfahren, Angeln oder Kulturerbe gilt.
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