Zum Inhalt

Saint-Aubin-le-Cloud verbindet die gewundenen Ufer des Palais mit historischer Architektur und unterschiedlich langen Wegen. Die Wanderroute „Balade au fil de l’eau“ misst 5,6 Kilometer, andere Wege etwa 600 bis 900 Meter. Hecken, Heideland und Wasserflächen ergänzen diese Auswahl um weitere Landschaftsbilder. Für Ihren Aufenthalt können Sie Flusslandschaft, Wegstrecke und Baugeschichte als verschiedene Schwerpunkte betrachten.

Palais und Landschaft

Saint-Aubin-le-Cloud liegt an den gewundenen Ufern des Palais, eines Nebenflusses des Thouet. Zur landwirtschaftlich geprägten Landschaft gehören Hecken und Heideland. Der englische Landschaftspark des Parc du Theil umfasst 200 Hektar: Wiesen und Teiche nehmen die eine Hälfte ein, Laubwälder die andere. Seit 1946 ist der Park als malerischer Landschaftsstandort („Site pittoresque“) geschützt. So stehen offene Flächen mit Wasser und bewaldete Bereiche im Park gleichgewichtig nebeneinander.

Wege nach Länge und Ziel

Die längste der genannten Strecken ist die Wanderroute „Balade au fil de l’eau“: Sie beginnt am Kirchenplatz und ist 5,6 Kilometer lang. Der schattige Sentier du Palais verläuft auf etwa 900 Metern am Palais entlang. Der Chemin des Cracottes ist etwa 800 Meter lang und verbindet den plan d’eau mit La Vrignaudière an der D139. Der Chemin des Loges misst etwa 600 Meter und endet am Palais. Die kürzeren Wege unterscheiden sich also auch durch ihre Richtung und ihre Ziele: Der Sentier folgt dem Fluss, der Chemin des Loges endet dort, und der Chemin des Cracottes verbindet zwei benannte Punkte. Diese Angaben helfen Ihnen, eine Strecke nach Länge und beschriebenem Wegbezug auszuwählen.

Wasserflächen und Orientierung

Am drei Hektar großen plan d’eau stehen Besuchern Picknicktische, Kinderspielgeräte und ein City-Stadion zur Verfügung. Zu den barrierearmen Außenanlagen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gehören ein Angelsteg, Wege und Toiletten im Außenbereich. Die aktuellen Bedingungen dieser Außenanlagen sollten Sie vor Ihrem Besuch bestätigen.

Kirche, Waschhaus und Schloss

Die Kirche Saint-Aubin ist im Stil der Flamboyant-Gotik erbaut und hat einen kreuzförmigen Grundriss. Die Bauarbeiten wurden 1547 abgeschlossen; dieses Datum ist auf einem Schlussstein eingetragen. Der Grundriss beschreibt die Form des Bauwerks im Plan, während „Flamboyant-Gotik“ den Baustil benennt. Der Schlussstein macht das Abschlussjahr direkt am Gebäude ablesbar.

Das überdachte Waschhaus nahe dem Palais wurde 1922 erbaut und ist ein Impluvium-Waschhaus. Damit ergänzt ein Bau des alltäglichen Gebrauchs die Geschichte der Kirche und des Schlosses um ein anderes Kapitel der örtlichen Architektur.

Das Château du Theil wird 1154 im „Cartulaire de l’Absie“ erwähnt. Das Schloss selbst, seine Nebengebäude und seine unmittelbare Umgebung sind im Zusatzinventar der historischen Denkmäler eingetragen. Die Jahreszahl und der Eintrag stehen für zwei verschiedene historische Bezüge: eine frühe schriftliche Erwähnung und den geschützten Bereich rund um das Château.

Im Parc du Theil werden kommentierte Besichtigungen rund um das Schloss, den Fischteich, den ummauerten Küchengarten und die Waldwege angeboten. Das Themenspektrum verbindet damit bauliche Elemente mit Wasser, Garten und Parklandschaft.

Weitere Reiseziele entdecken: Pamproux, Clussais-La-Pommeraie, La Crèche, La Chapelle-Thireuil, Argenton-L'eglise, Mazières-en-Gâtine, La Peyratte, Moutiers-Sous-Chantemerle

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Deux-Sèvres.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.