Zum Inhalt

Vivonne bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Bei Les Pagayous können Sie Kanus und Kajaks mieten, ein Parcours führt durch das historische Zentrum, und Wege erschließen Ziele mit Ortsgeschichte. Die Vonne durchquert die Gemeinde. Wassersport, Landschaft und historische Bauwerke setzen dabei verschiedene Schwerpunkte – hilfreich, wenn Sie überlegen, welche Art von Entdeckung Sie in Vivonne interessiert.

Wasser und Landschaft

Ein eigenständiges Naturmerkmal ist das Bois de la Brie in Vivonne. Das 13,4 Hektar große Gebiet ist als kontinentales ZNIEFF-Gebiet des Typs 1 eingeordnet und durch einen Hangwald aus Eichen und Hainbuchen in einem kühlen Tal charakterisiert. Damit steht neben der Vonne auch ein klar umrissenes Wald- und Talbild für die Landschaft des Ortes.

Bei Les Pagayous können Sie Kanus für drei Personen und Kajaks für eine Person mieten. Die Mietzeiten reichen von einer Stunde über einen halben bis zu einem ganzen Tag. So können Sie die Bootswahl und den zeitlichen Rahmen an Ihren Tagesplan anpassen; die Kapazität unterscheidet die beiden Angebote deutlich. Da sich die Mietarrangements ändern können, empfiehlt es sich, sie vor dem Besuch noch einmal zu prüfen.

Auch der Freizeitbereich La Plage bietet verschiedene Möglichkeiten: Dort gibt es Spiele im Freien, Tische und Bänke; im Sommer kommt ein Volleyballfeld hinzu. Die Aire aquatique de Vivonne verfügt über eine 30 Meter lange Wasserrutsche und ein Kinderplanschbecken. Sie ist eine saisonale Freizeitanlage. Prüfen Sie vor der Anreise ihren aktuellen Öffnungsstatus; bei La Plage ist das Volleyballfeld ausdrücklich ein Sommerangebot.

Kultur und Ortsgeschichte

Die Église Saint-Georges stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert und vereint romanische und gotische Kunst. Für die Einordnung des Bauwerks ist gerade diese Verbindung interessant: Die Kirche lässt sich nicht nur einer der beiden Kunstrichtungen zuordnen. Eine Gedenktafel am Priorat Saint-Georges vermerkt Reparaturen an dieser Kirche im Jahr 1744. So ergänzt ein späterer historischer Bezugspunkt die mittelalterliche Bauzeit.

Eine weitere markante Ortsgeschichte erzählt die steinerne Brücke von Vivonne. Sie hat mehrere Bögen und diente früher dem Durchgang der Händler. Heute verbindet sie weiterhin die beiden Ufer des Orts. Frühere und heutige Funktion lassen sich hier gut unterscheiden: Die Brücke ist sowohl mit dem früheren Händlerverkehr als auch mit der Verbindung der Ufer verbunden.

Parcours und Orientierung

Der Tèrra-Aventura-Parcours „Coup de Pagaie en Vives Z’Eaux“ ist 2,5 Kilometer lang und führt durch das historische Zentrum von Vivonne sowie an den Ufergärten entlang. Er ist ganzjährig zugänglich; vor der Tour können Sie sich nach möglichen vorübergehenden Einschränkungen erkundigen. Die angegebene Länge und der beschriebene Verlauf geben dem Parcours einen konkreten Rahmen, während die Mischung aus Ortszentrum und Ufergärten zwei unterschiedliche Seiten Vivonnes einbezieht.

Ein Weg in Vivonne führt Spaziergänger zur Église Saint-Georges und zur Maison de Choquin de Sarzec. Die Kirche ist damit sowohl eines der Ziele dieses Weges als auch ein Bauwerk mit eigener Geschichte; die Maison bildet einen zweiten konkret benannten Zielpunkt. Für Informationen zur Entdeckung des Gebiets, zu Veranstaltungen und touristischen Wegen können Sie sich an das Tourismusbüro von Vivonne wenden. Prüfen Sie vor der Reise dessen Öffnungszeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Lésigny, Villiers, Pressac, Angles-Sur-L'anglin, Brux, Maire, Verrières, Loubressac.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vienne.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.