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Rund hundert Kletterrouten, ein fossilreicher Referenzaufschluss des Oberjuras und verschiedene Tourenoptionen geben Chabrières mehrere klar unterscheidbare Besuchsanlässe. Für die Planung hilft eine frühe Schwerpunktwahl: Soll der Aufenthalt vom Klettern, von der Geologie der Clue de Chabrières oder von einer Rad- beziehungsweise Wandertour geprägt sein? Die konkreten Angaben reichen von unterschiedlichen Felsformen bis zum Zustieg und zur Schwierigkeit einer Rundfahrt.

Klettern und Zustieg

Das Klettergebiet Chabrières umfasst etwa zehn Sektoren und rund hundert Routen. Viele Platten bestehen aus festem, kompaktem Kalkstein; daneben gibt es stärker skulpturierte Wände. Dieser Gegensatz bietet einen konkreten Anhaltspunkt für die Wahl des Kletterfokus: Neben der Größenordnung des Gebiets zählt auch, welche Felsform Sie interessiert. Zum Klettergebiet queren Sie den Wildbach über eine Fußgängerbrücke und folgen anschließend etwa zehn Minuten einem Serpentinenweg. Prüfen Sie die Zugangsbedingungen vor dem Klettern.

Geologie und Natur

Massive Kalksteine aus dem Kimmeridgium und Portlandium haben in der Clue de Chabrières – Partie Sud große senkrechte Felswände und bemerkenswerte Steilhänge hervorgebracht. Chabrières ist ein seit Langem bekannter, äußerst fossilreicher Referenzaufschluss des Oberjuras. Kimmeridgium und Portlandium ordnen das Gestein zeitlich innerhalb des Oberjuras ein; Referenzaufschluss bezeichnet Chabrières als geologischen Bezugspunkt. Felsformen, Zeitstufen und Referenzstatus beschreiben unterschiedliche Aspekte der Geologie.

Die ZNIEFF „Clue de Chabrières – Partie Sud“ ist ein Naturgebiet des Typs 1 und liegt auf den Gemeindegebieten von Beynes und Entrages. Für diese Clue wurde der Steinadler (Aquila chrysaetos) als brütende oder wahrscheinlich brütende Art erfasst; die Einordnung beruht auf Beobachtungen aus 2021. Im Natura-2000-Gebiet L’Asse befinden sich unterhalb der Clue de Chabrières nur das Flussbett und der dazugehörige Uferwald.

Rad- und Wandertouren

Die Radrundfahrt „Cyclo n°6 – Le col du Corobin“ führt nach der Passage nach Mézel durch die Clue de Chabrières und ist als schwierig eingestuft. Diese Schwierigkeitseinstufung gehört zur Rundfahrt und bietet einen konkreten Anhaltspunkt für die Auswahl. Eine Wanderung in der Umgebung von Chabrières führt zum Weiler Creisset. Sie erreichen die Wanderung über die N85 in Richtung Barrême; zwei Kilometer nach dem Dorf Chabrières biegen Sie rechts auf die Piste ab.

Für die Orientierung sollten Sie die beiden Fußwege auseinanderhalten: Der Serpentinenweg gehört zum Zugang des Klettergebiets, während die Angaben zu N85 und Abzweig die Wanderung nach Creisset betreffen. Bei der Schwerpunktwahl zählen daher unterschiedliche Dinge: Beim Klettern die Wandformen und der Fußzustieg, bei der Radrundfahrt die Schwierigkeitseinstufung und bei Creisset die Wegorientierung. So lässt sich die Planung an der Aktivität ausrichten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-De-Haute-Provence.

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