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Ein etwa zweistündiger Küstenweg, Sammlungen aus Kunst und Archäologie sowie große Gartenanlagen geben Antibes unterschiedliche Schwerpunkte. Bei der Auswahl eines Hotels hilft zunächst die Frage, ob Sie Natur und Küste, Kunst oder die antike Geschichte der Stadt in den Mittelpunkt stellen möchten. Für die Tagesplanung zählen außerdem saisonale Marktzeiten und mögliche Sperrungen an Wegen oder Anlagen.

Küste, Natur und botanische Orte

An der Südspitze des Cap d’Antibes verläuft der Sentier de Tirepoil, ein ungefähr fünf Kilometer langer Küstenwanderweg. Der Weg ist etwa zwei Stunden lang; beide Werte sind Näherungsangaben. Wetterbedingte Sperrungen können vorkommen. Prüfen Sie deshalb vor dem Aufbruch, ob die Route zugänglich ist.

Die Batterie du Graillon bietet mehr als zwei Hektar Naturflächen und 400 Meter natürliche Küstenlinie. Dort befindet sich auch das Espace Mer et Littoral. Seit 2014 bietet es öffentliche Dauer- und Wechselausstellungen sowie pädagogische Workshops zum Meer und zur Küste an. Einzelne Programme können sich ändern.

Das Fort Carré ist von einem geschützten, vier Hektar großen Park mit typisch mediterraner Fauna und Flora umgeben. Sein Wehrgang liegt 43 Meter hoch und bietet eine beeindruckende Aussicht. Sicherheitsbedingte Schließungen können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie vor einem Besuch, ob der Wehrgang zugänglich ist.

Bei der Villa Eilenroc stehen Park- und Gartenanlagen im Mittelpunkt: Ihr Park umfasst 11 Hektar. Die Rosengärten zeigen Hunderte Sorten, von denen die meisten in Antibes Juan-les-Pins gezüchtet wurden. Zu den Gärten gehört außerdem eine wiederaufgebaute Olivenplantage mit 50 Olivenbäumen. Am Cap d’Antibes liegt auch die Villa Thuret, seit 1857 eine wissenschaftliche Forschungsstätte für Botanik und Akklimatisierung. Die beiden Orte setzen unterschiedliche botanische Akzente: Die Villa Eilenroc ist durch Rosengärten und Olivenplantage geprägt, die Villa Thuret durch ihre Forschungsfunktion.

Kunst und Geschichte in den Museen

Im Herzen der Altstadt, nahe dem Hafen, liegt das Musée Peynet et du dessin humoristique. Es verfügt über mehr als 800 Zeichnungen und Dokumente, die thematische Ausstellungen ermöglichen. Das Musée Picasso beherbergt eine Sammlung von 300 Werken Picassos, die in Antibes entstanden sind. Die beiden Sammlungen bieten unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Musée Peynet stehen Zeichnungen und Dokumente im Mittelpunkt, beim Musée Picasso die in Antibes entstandenen Werke des Künstlers.

Eine andere Zeitebene erschließt das Musée d’Archéologie. Es ist im Bastion Saint-André untergebracht, einer militärischen Befestigung, die Vauban Ende des 17. Jahrhunderts errichten ließ. Zwei überwölbte Galerien beherbergen archäologische Sammlungen der Stadt Antibes aus Land- und Unterwassergrabungen. Die Bestände zeichnen die Geschichte des Raums Antibes in der Antike nach und zeigen Spuren der dort ansässigen Ligurer, Griechen und Römer. Damit unterscheidet sich der archäologische Schwerpunkt klar von den Kunstsammlungen: Hier stehen Funde und die antike Geschichte der Stadt im Mittelpunkt.

Ein saisonaler Stopp am Markt

Der Marché Provençal ist ein Lebensmittelmarkt unter der Halle am Cours Masséna. Seine Öffnungstage und -zeiten variieren saisonal. Wenn Sie den Marktbesuch einplanen, prüfen Sie die Zeiten vorab, damit Sie nicht von einem ganzjährig gleichbleibenden Rhythmus ausgehen. Zusammen mit den unterschiedlichen Museumsbeständen und den Natur- und Gartenanlagen hilft dieser konkrete Planungspunkt dabei, die Schwerpunkte Ihres Aufenthalts in Antibes zu setzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Juan-Les-Pins, Les Ferres, Le Tignet, Beausoleil, Saint-Paul-De-Vence, Cannes, Cantaron, Castagniers.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-Maritimes.

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