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Vallauris verbindet eine weit zurückreichende Töpfertradition mit Museen, die Keramik aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Die Tradition reicht bis an den Beginn unserer Zeitrechnung zurück. Für die Wahl des Reiseziels ist diese thematische Dichte interessant: Sie können sich mit der Herstellung und Geschichte von Keramik beschäftigen, Kunst einzelner Künstler einbeziehen und den Blick auf ein historisches Bauwerk oder die Landschaft erweitern. So lässt sich ein Kulturaufenthalt nach persönlichen Schwerpunkten ausrichten, statt nur einen einzelnen Museumsbesuch in den Mittelpunkt zu stellen.

Keramik von der Herstellung bis zur Kunst

Das Musée de la Poterie erklärt anhand von Produktionsmaschinen und -werkzeugen die einzelnen Phasen der Töpferwarenherstellung. Zugleich zeigt es Vallauriser Töpferwaren und Keramiken vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Verbindung von Werkzeugen, Arbeitsabläufen und fertigen Objekten vermittelt zwei Seiten des Themas: die Herstellung und die Keramiken aus unterschiedlichen Zeiten. Das Musée Magnelli, musée de la céramique, setzt einen ergänzenden Akzent. Seine Sammlungen konzentrieren sich auf Pablo Picasso, Alberto Magnelli sowie auf die Geschichte der Gebrauchs- und Kunstkeramik in Vallauris. So stehen Künstlernamen neben einer breiteren Keramikgeschichte; Gebrauchs- und Kunstkeramik bilden unterschiedliche, aber verwandte Blickwinkel.

Workshops und Vorführungen einplanen

Auch die vermittelten Formate unterscheiden sich. Das Musée Magnelli bietet Workshops und Besichtigungen zu seinen Dauersammlungen und Wechselausstellungen in den Schulferien sowie bei nationalen und lokalen Kulturveranstaltungen an; die Termine variieren. Wenn Sie eines dieser Angebote einbeziehen möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage vorab. Im Musée de la Poterie gibt es während der Sommersaison kostenlose Führungen und Vorführungen an der Töpferscheibe; auch deren Termine können variieren. Ein Besuch im Sommer kann damit eine andere Gelegenheit für solche Formate bieten als ein Aufenthalt in den Schulferien oder zu einer Kulturveranstaltung.

Baugeschichte und künstlerische Vielfalt

Auch außerhalb der Keramik stehen Kunst und Geschichte in unterschiedlichen Formen im Mittelpunkt. Das Château-Musée de Vallauris befindet sich in einem ehemaligen Priorat der Mönche von Lérins. Das heutige Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert; zu seinen bemerkenswerten Merkmalen zählt eine Renaissance-Treppe, die seit 1951 im französischen Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen ist. Damit verbindet sich die Baugeschichte mit einem konkreten architektonischen Detail. Der Espace Jean Marais befindet sich in der ehemaligen Galerie des Schauspielers und Künstlers Jean Marais. Er präsentiert die Vielfalt seines Schaffens in Malerei, Bildhauerei, Zeichnung und Keramik. Während beim Château-Musée das historische Gebäude und die Treppe den Schwerpunkt bilden, eröffnet der Espace Jean Marais einen Überblick über mehrere künstlerische Medien.

Parklandschaft und Wasseraktivitäten

Eine andere Perspektive bietet ein 450 Hektar großer Park, der sich über Vallauris, Valbonne und Mougins erstreckt. In seiner Landschaft wechseln sich Garrigue, große Eukalyptusbäume, Mimosen, Bambus sowie Kork- und Steineichen ab. Die Panoramablicke reichen zu verschneiten Bergen, den Lérins-Inseln, dem Cap d’Antibes und dem Leuchtturm von Fourmigue. Damit ergänzt die Parklandschaft die Museen um ein Landschaftsthema. Wasseraktivitäten bilden einen eigenen Schwerpunkt in Golfe Juan: Dort werden Sportfischen, Schnorcheln sowie Tauchgänge für Anfänger und zur Erkundung angeboten. So stehen für die Reiseplanung kulturelle Themen in Vallauris und Wassersportangebote in Golfe Juan als unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl.

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