Zum Inhalt

Bargème ist im offiziellen Verzeichnis der Gemeinden des Parc naturel régional du Verdon aufgeführt. Als steinernes Village de Caractère wird es von einer romanischen Kirche und den Ruinen einer feudalen Burg geprägt. Der Ort verbindet mittelalterliche Befestigung, romanische Architektur und eine markante Berglandschaft. Für Ihre Reiseentscheidung stehen damit zwei konkrete Interessen im Vordergrund: historische Bauwerke und Landschaft.

Ortsbild, Aussicht und Militärgeschichte

Die mittelalterliche Einfriedung wurde im 14. Jahrhundert von zwei befestigten Toren durchbrochen. Die Église Saint-Nicolas ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert auf dem Gipfel von Bargème. In ihr befindet sich der klassifizierte Saint-Sébastien-Retabel, der 1525 geschnitzt wurde. Zwischen Bauzeit und Kunstwerk liegen mehrere Jahrhunderte; so lassen sich sakrale Architektur und ein später entstandenes Kunstwerk zeitlich unterscheiden. Das Château de Pontevès steht auf einem felsigen Vorgebirge und bietet ein immersives Erlebnis zur Militärgeschichte. Zugleich eröffnet es einen ununterbrochenen Blick auf die umliegenden Berge. Von Bargème aus sehen Sie außerdem das Plateau de Canjuers, das Massif des Maures und die Ausläufer der Alpen. Die Aussichten unterscheiden sich im Bezug: Vom Ort aus sind die drei genannten Landschaften sichtbar; am Château prägt der ununterbrochene Blick auf die umliegenden Berge die Perspektive.

Kirchen, Kapellen und Traditionen

Die Église Saint-Laurent wurde durch Erlass vom 3. November 1987 als historisches Denkmal eingetragen. Davon zu unterscheiden ist die Chapelle Saint-Laurent: Sie liegt 2 km nordwestlich von Bargème und überblickt das Dorf. Die Chapelle Sainte Pétronille ist eine religiöse Kulturerbestätte aus dem 17. Jahrhundert. In Bargème werden Brot und Salz weiterhin jeden 31. Mai gesegnet; Sainte-Pétronille wird in der ihr gewidmeten Kapelle gefeiert. Der 31. Mai ist damit der konkrete Termin, wenn diese Tradition für Ihre Reiseplanung ausschlaggebend ist. Die Chapelle Saint Antoine ist eine Votivkapelle und gilt als eine der ältesten Kapellen des Départements. Die Chapelle Notre-Dame des Sept Douleurs wurde 1608 als Sühnekapelle nach Morden vollendet. Die Kapellen unterscheiden sich auch in ihrer Funktion: Saint Antoine ist eine Votivkapelle, Notre-Dame des Sept Douleurs wurde als Sühnekapelle vollendet, während Sainte-Pétronille mit einer Feier in der ihr gewidmeten Kapelle verbunden ist.

Routen und praktische Orientierung

Die Tour de Bargème beginnt im Dorf und verläuft überwiegend auf balkonartigen Wegen mit schönen Ausblicken auf Bargème. Die Tour de l’Artuby durchquert Bargème auf ihrer letzten Etappe; prüfen Sie vor der Wanderung die Wegbedingungen. Die beiden Touren lassen sich über ihre Ortsrolle unterscheiden: Bei der Tour de Bargème ist Bargème der Startpunkt, bei der Tour de l’Artuby liegt es auf dem letzten Abschnitt. Ein kleiner Weg führt zur Ruine der Mühle von Bargème am Fluss Artuby. Parkmöglichkeiten in Bargème stehen ganzjährig kostenlos zur Verfügung; prüfen Sie diese Angabe vor Ort. Die Église Saint-Nicolas ist 2026 ganzjährig täglich kostenlos zugänglich; prüfen Sie den Zugang vor der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Villecroze, Saint-Antonin-Du-Var, Regusse, Flayosc, Collobrieres, Saint-Julien, Pourrières, Le Luc

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Var.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.