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La Martre liegt im Herzen des Regionalen Naturparks Verdon und ist zugleich eine Etappe der Route Napoléon. Damit gehören ein Naturraum und ein historischer Reisebezug zu den Orientierungspunkten für einen Aufenthalt. Die Forêt du Brouis sowie mehrere Bau- und Kulturzeugnisse geben diesen Themen konkrete Namen. Natur und Ortsgeschichte bilden dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Naturraum und Route

Die Forêt du Brouis weist eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf und umfasst Buchen- sowie Weißtannenwald. Der Naturpark bildet den größeren Rahmen; die Forêt du Brouis benennt ein konkretes Waldgebiet. So lässt sich der Naturbezug sowohl über die Einordnung La Martres im Regionalen Naturpark Verdon als auch über die Vielfalt und die genannten Waldtypen erfassen.

Bauwerke und Ortsgeschichte

Der Pont de la Serre, auch Pont de Madame genannt, ist eine im 18. Jahrhundert über dem Artuby errichtete Einbogenbrücke. Name, Bauform und Bezug zum Fluss geben dem Bauwerk konkrete Merkmale. Von der Scierie du Mont Brouis sind nur noch einige Mauerreste erhalten; die Positionen der früheren Fenster sind weiterhin sichtbar. Hier liegt der Akzent also auf erhaltenen Teilen und sichtbaren Spuren, nicht auf einem vollständig erhaltenen Sägewerk.

Auch die weiteren Kulturzeugnisse unterscheiden sich in ihrer Form und zeitlichen Einordnung. Die Fontaine de La Martre ist seit 1842 belegt und wurde 1909 restauriert. In den Ruinen der ehemaligen Kapelle Sainte-Marthe befindet sich im Inneren der Apsis ein Oratorium. Die Eglise de la Purification enthält eine hölzerne Statue der Jungfrau mit Schwert aus dem 12. Jahrhundert. Zusammen reichen die Zeugnisse von einer restaurierten Fontaine über ein Oratorium in Kapellenruinen bis zu einer Statue aus dem Mittelalter.

Ein weiterer historischer Bezug ist an ein genaues Datum gebunden: Auf seiner Rückkehr nach Paris hielt Napoleon I. am 3. März 1815 im Gasthaus Logis du Pin auf dem Gemeindegebiet von La Martre. Dieser Halt ergänzt die Ortsgeschichte um ein einzelnes datiertes Ereignis und unterscheidet sich damit von den über längere Zeiträume eingeordneten Bau- und Kulturzeugnissen.

Routen und Handwerk

Die Route de l’Histoire et des Légendes führt durch La Martre und weitere Gemeinden des Gebiets, darunter Châteauvieux, Brenon, Le Bourguet, Trigance, Comps-sur-Artuby, Bargème, La Roque-Esclapon und La Bastide. Die beiden Routenbezüge beantworten unterschiedliche Orientierungsfragen: La Martre ist eine Etappe der Route Napoléon; die Route de l’Histoire et des Légendes führt außerdem durch mehrere namentlich genannte Gemeinden.

Im Château Rima bietet Françoise, eine Korbflechterin, Workshops an und stellt ihr Handwerk vor. Damit kommt zu Natur und Ortsgeschichte ein handwerkliches Thema hinzu. Das Angebot kann terminlichen Änderungen unterliegen. Wenn ein Workshop für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie daher vorab die Termine.

Für die Wahl des Aufenthalts können Sie die Schwerpunkte gegeneinander abwägen: Naturpark und Wald stehen den historischen Bauwerken, der Ortsgeschichte und dem Handwerk gegenüber. Die Routen liefern dazu verschiedene Bezugspunkte, während der Workshop einen konkreten, terminabhängigen Anlass bietet.

Weitere Reiseziele entdecken: Entrecasteaux, Gassin, Montfort-Sur-Argens, Saint-Zacharie, Le Muy, Fréjus, Barjols, Solliès-Ville.

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