Zum Inhalt

Ailhon lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erschließen: Ein leichter Rundweg dauert etwa eine Stunde, ein ausgeschilderter Ortsrundgang rund anderthalb. Dazu kommen Calades und Weiler mit Steinhäusern, Kunst im Jardin des Faïsses und eine Kirche, an der sich der Übergang von der Romanik zur Gotik veranschaulichen lässt. Für die Reiseplanung sind Gehzeit und thematischer Schwerpunkt zwei verschiedene Orientierungspunkte: Die Rundgänge unterscheiden sich in ihrer angegebenen Dauer und in den Orten und Themen, die sie aufgreifen.

Rundgänge und Natur am Weg

Der Sentier des Faysses ist ein leichter Rundweg in Ailhon über 880 Meter; die Gehzeit beträgt etwa eine Stunde. Der ausgeschilderte Rundgang Découverte d’Ailhon ist mit etwa 1 Stunde und 30 Minuten veranschlagt und führt zu den Faÿsses, dem Arboretum, den aufrecht stehenden Steinen, den Gourgues und den Béalières. Die beiden ungefähren Gehzeiten geben Ihnen einen konkreten Vergleich für die Zeitplanung: etwa eine Stunde für den Sentier des Faysses gegenüber rund anderthalb Stunden für die Découverte.

Am Sentier des Faysses besteht außerdem die Möglichkeit, Feuersalamander in Bächen, an Mauern und im Unterholz zu beobachten. Eine Sichtung ist saisonabhängig und nicht garantiert. So lässt sich der Rundweg auch unter dem Gesichtspunkt Naturbeobachtung einordnen, während die Découverte mehrere benannte Orte und Elemente in ihren Verlauf aufnimmt.

Calades, Weiler und Terrassen

Die Calades von Ailhon und die in einem Wald aus Seekiefern gelegenen Weiler lassen sich mit ihren Steinhäusern sowie den bemerkenswerten Fenstern und Türen erkunden. Die Gebäude und Details geben dem Spaziergang einen Schwerpunkt auf der Baukultur des Ortes. Auch die landwirtschaftlichen Terrassen gehören zu diesem Landschaftsbild. Informationstafeln am Sentier des Faysses erläutern sie als Zeugnis der Bewirtschaftung der Flächen und des ländlichen Bauwesens. Bei den Terrassen geht es damit nicht nur um ihre Form, sondern auch darum, was sie über die Nutzung der Flächen und das ländliche Bauen aussagen.

Ortsgeschichte und Kirche Saint-André

Ailhon trat 2003 dem Netzwerk Villages de caractère der Ardèche bei. Außerdem ist der Ort als Accueil Vélo-Destination mit historischen Stätten und Monumenten ausgewiesen. Die Kirche Saint-André in Ailhon ist als historisches Denkmal eingetragen und veranschaulicht den Übergang von der Romanik zur Gotik. Ihr Langhaus wird allgemein der Spätromanik zugeordnet. Die beiden rippengewölbten Seitenschiffe wurden vermutlich im späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert angelegt. Die vorsichtige Datierung gehört zur Baugeschichte der Kirche: Das Langhaus und die Seitenschiffe stehen für unterschiedliche, zeitlich eingeordnete Bauteile.

Kunst und Essen in Ailhon

Art en Faïsses ist eine permanente Ausstellung im Jardin des Faïsses in Ailhon; der Eintritt ist kostenlos. Die Schau umfasst Werke von Michel Bugaud, Sylvain Ristori, Severin Millet, Bruno Dabrigeon und Les Ecoliers sowie Fotografien von d'Helmut Krakenberger. Am Sentier des faïsses gibt es ebenfalls lokale Kunstwerke. Dort findet auch das zweijährliche Projekt ART en FAÏSSES statt, an dem die Gemeinschaft beteiligt ist. Ailhon bietet damit sowohl eine permanente Ausstellung als auch ein Projekt im Zweijahresrhythmus.

Für eine Mahlzeit liegt Maison Ailhon am Kirchplatz im Ortskern. Das Restaurant bietet eine kreative bistronomische Küche, inspiriert von regionalen Produkten und Naturweinen. Da sich Speisekarte und Betrieb ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Angaben zu prüfen.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Fabras, Bessas, Saint-Montan, Privas, Plats, Albon-D'ardèche, St. Andeol-De-Vals, Vinezac.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardèche.