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Weinberge, Garrigue und jahrtausendealte Dolmen geben Lablachère einen besonderen landschaftlichen und historischen Rahmen. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort verschiedene Schwerpunkte: Rundwanderungen mit deutlich unterschiedlichen Längen, einen Lehrpfad durch einen Garten und Bauwerke aus mehreren Epochen. Sie können den Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie lieber zu Fuß unterwegs sind, sich für Weinbau interessieren oder Kulturgeschichte erkunden möchten.

Wege durch Weinberge und Landschaft

Die Landschaft von Lablachère umfasst Weinberge, Dolmen und Garrigue. Der Sentier des vignerons ist eine 8 Kilometer lange Rundwanderung. Sie beginnt an der genossenschaftlichen Weinkellerei und wurde von örtlichen Winzern angelegt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den Wegzustand vor Ort.

Der Sentier de Bourbouillet ist eine 18 Kilometer lange Rundwanderung, die am Kriegerdenkmal beginnt. Im direkten Vergleich ist diese Strecke mehr als doppelt so lang wie der Sentier des vignerons. Für die Tagesplanung können Sie die beiden Längen als Orientierung nutzen und für die längere Runde entsprechend mehr Zeit vorsehen. Auch hier empfiehlt es sich, den Wegzustand vor dem Aufbruch vor Ort zu prüfen.

Eine weitere Perspektive auf den Weinbau bietet der Sentier des vignes. Der Weg führt durch Weinberge und entlang von Trockensteinmauern. Unterwegs vermittelt er Wissenswertes über typische Rebsorten wie Chatus. Damit verbindet sich die Landschaft mit einem konkreten Einblick in den regionalen Weinbau, ohne dass die beiden Rundwanderungen mit diesem Weg gleichzusetzen sind.

Garten, Brücke und Bauwerke

Der Garten von Terre & Humanisme im Mas de Beaulieu ist täglich, auch am Wochenende, selbstständig und kostenlos zugänglich. Ein Lehrpfad führt durch die verschiedenen Gartenbereiche; 15 spielerische und erklärende Tafeln begleiten den Rundgang. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Zugangsangaben.

Die Pont mégalithique ist eine 16 Meter lange Trockensteinbrücke über dem Ruisseau de Masseloup. Sie besteht aus 15 Sandsteinplatten. Die Maße und die Bauweise machen das Brückenbauwerk zu einem eigenständigen Ziel neben Gartenbesuch und Wanderwegen.

Die Basilique Notre-Dame-de-Bon-Secours wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ersetzte am selben Ort zwei Kapellen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Chateau de la Saumès setzt einen anderen architektonischen Akzent: Das große rechteckige Gebäude hat ein Walmdach und zwei Stockwerke. Zu den beschriebenen Merkmalen zählen sehr große Sprossenfenster und eine hochwertige Natursteinmauerung; außerdem gehören ein Innenhof, eine Kapelle und ein Garten dazu.

Archäologische Spuren und Aussicht

In Lablachère gelten 33 erfasste Dolmen als mehr als 3.000 Jahre alt. Die Eglise Saint Julien erhebt sich auf einem Hügel oberhalb von Lablachère und bietet ein schönes Panorama.

Auch das Gelände Site de Drome la Romaine verweist auf die römische Vergangenheit: In römischer Zeit war es von einer gallorömischen Villa und möglicherweise einem Vicus bewohnt. Zu Ehren eines Helviers wurde dort ein Mausoleum errichtet. Bei dem Helvier könnte es sich um Marcus Iallius Bassus Fabius Valerianus gehandelt haben. Die ausdrücklich vorläufige Identifizierung bleibt dabei Teil der Überlieferung des Ortes.

Für die Wahl einer Unterkunft in Lablachère kann der gewünschte Schwerpunkt den Ausschlag geben: Die Wege bieten unterschiedliche Streckenlängen, während Garten, Bauwerke und archäologische Stätten andere Interessen ansprechen. So lässt sich die Planung an den Themen ausrichten, die Ihre Tage prägen sollen.

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