Zum Inhalt

Die Dolce Via führt oberhalb von Saint-Prix vorbei; eine schwierige Rundwanderung durchquert den Ort, und Kirche sowie Kapelle setzen historische Akzente. Für die Wahl einer Unterkunft können Sie daran Ihren Schwerpunkt ausrichten: Radroute, Wanderung oder Baugeschichte.

Radroute und Viadukt

Die Dolce Via ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die in einen Grünen Weg und teilweise in einen gemeinsam genutzten Weg umgewandelt wurde. Sie ist vollständig ausgeschildert und ausgebaut; entlang der Strecke ist die Steigung sehr gering. Der 12 Kilometer lange Abschnitt zwischen Les Nonières und Lamastre führt oberhalb von Saint-Prix vorbei. Die 12 Kilometer benennen den konkreten Abschnitt, während die geringe Steigung den Charakter der Strecke beschreibt.

Zum kulturellen Blick auf die Dolce Via gehört das Viaduc de Saint-Prix, das als Kulturerbe entlang der Route gilt. Es besteht aus fünf Bögen mit jeweils 12 Metern Spannweite sowie einem kleineren Bogen über der Straße. Die Maße geben dem Bauwerk einen eigenen architektonischen Akzent auf der Strecke.

Wandern und Kastanienwissen

Un Pays et ses Arbres – N°9 ist eine schwierige Rundwanderung über 13,6 Kilometer. Sie dauert vier Stunden und umfasst 335 Höhenmeter im Aufstieg sowie 339 Höhenmeter im Abstieg. Die Route führt durch Saint-Prix, Belsentes und Saint-Jean-Chambre. Länge, Dauer und Höhenprofil helfen Ihnen, diese Wanderung als eigenen Schwerpunkt einzuschätzen. Im Vergleich zur sehr gering steigenden Dolce Via ist sie ausdrücklich als schwierig eingestuft – zwei unterschiedliche Optionen für die Tagesplanung.

Auf der Route Le Val d'Or führen die Wege durch Kastanienhaine. Außerdem wird die im Haut-Vivarais verwendete Konservierungstechnik „Ericié“ vorgestellt: Dabei wurden frische Kastanien in ihrer stacheligen Hülle und im Kastanienholz aufbewahrt. So kommt zur Landschaft ein Einblick in die frühere Lagerung der Kastanien.

Auch die Ferme de Boutonac bietet einen Bezug zu Kastanien: Sie produziert diese sowie Imkereierzeugnisse und verarbeitet die Erzeugnisse zu Konfitüren, Säften, Spirituosen, Süßwaren und sogar Seifen.

Kirche, Kapelle und Ortsgeschichte

Die Kirche von Saint-Prix wurde 1860 fertiggestellt. Ihr Inneres enthält Gemälde und eine sternengeschmückte Decke im byzantinischen Stil. Die Chapelle Notre Dame de la Pitié hat eine eigene historische Abfolge: Sie wurde 1554 errichtet, 1678 verwüstet und 1867 restauriert. Zu ihrer reich gegliederten Architektur gehören Hochaltar, Apsis, Langhaus, Chor, Buntglasfenster und Portal.

Die beiden Sakralbauten setzen unterschiedliche architektonische Akzente: Bei der Kirche stehen Gemälde und Decke im Inneren im Mittelpunkt, bei der Kapelle die Vielfalt ihrer Bauteile. Wenn Sie sich für Bauformen interessieren, finden Sie damit sowohl eine Innenraumgestaltung im byzantinischen Stil als auch eine Kapelle mit mehreren klar benannten architektonischen Elementen.

Der Fluss La Sumène durchquert Saint-Prix. Eine ehemalige Eisenbahnlinie der CFD führte ebenfalls durch den Ort und war von 1891 bis 1968 in Betrieb.

Weitere Reiseziele entdecken: Le Roux, Saint-Jean-Roure, Veyras, Orgnac L'aven, Labastide-sur-Bésorgues, Sainte-Marguerite-Lafigère, Lussas, Saint Agreve.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardèche.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.