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Der Ausgangspunkt für zwei Rundwanderungen ist der Parkplatz in Bouvante-le-Bas, doch Zeitbedarf und Wegziele unterscheiden sich deutlich. Dazu kommen eine sehr schwierige Radrunde, das Integrale biologische Reservat Val Sainte-Marie und die Geschichte des ehemaligen Klosters. So reicht der Blick auf Bouvante von konkreter Tourenplanung bis zu Landschaft und Kulturerbe.

Zwei Rundwanderungen ab Bouvante-le-Bas

„Le tour de Bouvante“ ist eine schwierige Rundwanderung über 23,5 Kilometer mit einer Dauer von etwa sieben Stunden. Sie beginnt am Parkplatz in Bouvante-le-Bas, folgt dem GR 9 in Richtung Bouvante-le-Haut und führt hinunter zum Lac de Bouvante. Planen Sie für diese Tour daher einen eigenen, umfangreichen Wandertag ein.

„The Plemiat tour“ ist eine Rundwanderung mittleren Schwierigkeitsgrads. Auf 8,18 Kilometern dauert sie etwa drei Stunden. Sie beginnt ebenfalls am Parkplatz in Bouvante-le-Bas und folgt zunächst dem GR 9 in Richtung Les Sables. Ihr Verlauf führt durch die wilden Lyonne-Schluchten und erreicht das Flussufer unterhalb von Kalksteinfelsen und Bergwäldern.

Im direkten Vergleich ist „The Plemiat tour“ mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und rund drei Stunden die kompaktere Wahl gegenüber der schwierigen, etwa siebenstündigen „Le tour de Bouvante“. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegmeldungen, da sich die Wegbedingungen ändern können.

Radtour: Tour de la forêt de Lente

„Tour de la forêt de Lente“ ist eine sehr schwierige Rundstrecke für das Rad: Sie ist 40,9 Kilometer lang und dauert etwa vier Stunden. Auf ihrem Verlauf führt sie bis an den Rand des als „Espace Naturel Sensible“ eingestuften Bereichs Font d’Urle–Ambel. Mit rund vier Stunden liegt ihre Dauer zwischen den beiden Wandertouren; zugleich ist sie ausdrücklich als sehr schwierig eingestuft.

Schutzgebiet und Karst

Das Integrale biologische Reservat Val Sainte-Marie liegt im staatlichen Wald von Lente und in Bouvante. Es umfasst 160 Hektar und gehört zur IUCN-Schutzgebietskategorie 1a. Der Karst-Lehrpfad soll Besucher dabei unterstützen, das Relief und die Geschichten des Plateaus zu verstehen.

Val Sainte-Marie: Klostergeschichte und Architektur

Das Kloster Val Sainte-Marie wurde 1144 gegründet. Das ehemalige Kloster liegt heute in Ruinen und kann nicht besichtigt werden; klären Sie die Besichtigungsmöglichkeit vor der Reise. Die Anlage war um zwei Kreuzgänge angeordnet: Im kleinen lagen gemeinschaftlich genutzte Räume, den großen umgab eine überdachte Galerie.

Die Beschreibung führt auch die Correrie als das untere Haus der Kartäuser von Val Sainte-Marie an. Ihr romanisches Kirchengebäude hat drei nach Süden ausgerichtete Fenster und Tonnengewölbe. Der romanische Schafstall umfasst fünf Räume und Mauern von zwei Metern Dicke. Eine romanische Kapelle der Correrie aus dem 12. Jahrhundert wurde später zu einer Stätte der Eisenverarbeitung. Für diesen Zusammenhang nennt die Kulturerbe-Beschreibung eine von einer Quelle angetriebene Säge, die die Mühle in Bewegung setzte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Drôme.

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