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Am linken Ufer der Isère, oberhalb des Staudamms von Pizançon, liegt Eymeux. Wasserbaugeschichte, Rad- und Wanderverbindungen, die Chapelle Sainte-Béatrix und die Raviole-Tradition geben dem Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Bei der Reiseplanung können Sie dadurch unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Geschichte, Kulinarik oder Bewegung.

Canal de la Bourne und Wege durch Eymeux

Der Canal de la Bourne durchquert den Ort. Als künstlicher Kanal wurde er Ende des 19. Jahrhunderts angelegt: Wasser aus der Bourne wurde abgeleitet, um die landwirtschaftlichen Ebenen zwischen Royans und Valence zu erschließen. Seine Entstehung ordnet den Wasserweg zugleich in die Geschichte der landwirtschaftlichen Entwicklung dieser Ebenen ein.

Auch bei den Routen gibt es unterschiedliche Perspektiven. Der Rundwanderweg Canal de la Bourne et Chapelle Sainte-Béatrix folgt dem Kanal auf etwa 800 Metern. Die V63 Vélo Route Vallée de l'Isère durchquert Eymeux und ist bei Pont de l'Isère mit der ViaRhôna verbunden. So lässt sich ein Kanalabschnitt zu Fuß einer Radroute mit Verbindung zur ViaRhôna gegenüberstellen.

Kulturerbe und Freizeit

Die Chapelle Sainte-Béatrix ist im neoromanischen Stil gehalten und wurde 1897 fertiggestellt. Zusammen mit dem Ende des 19. Jahrhunderts angelegten Canal de la Bourne lässt sie sich zeitlich in dieselbe grobe Epoche einordnen. Die Bauwerke stehen dabei für unterschiedliche Themen: hier eine Kapelle mit neoromanischer Gestaltung, dort ein künstlicher Kanal, der der Erschließung landwirtschaftlicher Ebenen diente.

Die Aire de loisirs et pique-nique à Eymeux umfasst einen Spielplatz, einen Pumptrack, ein 3×3-Basketballfeld, Bouleplätze und einen Fitnessparcours. Neun Picknicktische ergänzen die Bewegungsangebote um einen eigenen Platz fürs Picknick. Die Zusammenstellung reicht damit von Spiel und Fitness bis zu Ball- und Bouleaktivitäten.

Raviole-Tradition und Veranstaltungstermine

Eine kommunale Vereinigung pflegt das kulinarische Erbe der Raviole. Bei zwei jährlichen Veranstaltungen vermittelt sie die Raviole-Legende; bei Präsentationen außerhalb des Ortes erläutert sie die ursprüngliche Herstellung. Eine lokale Legende verortet die Entstehung der Raviole im Jahr 1866 in Eymeux und nennt Weizen, Gartenkräuter, Ziegenkäse und Butterschmalz aus Butterfassbutter als Zutaten. Herkunftserzählung und Zutatenliste gehören dabei zur Legende.

In Eymeux werden Anfang Juli die Fête de la raviole und Anfang Februar die Rencontre de la Truffe et de la Raviole veranstaltet. Wenn eines dieser Ereignisse für Ihre Reise ausschlaggebend ist, prüfen Sie den konkreten Termin vorab: Die Zeitangaben nennen Zeiträume, keine einzelnen Veranstaltungstage. Die beiden Termine verteilen die Veranstaltungen auf zwei Jahreszeiten: Die Rencontre liegt Anfang Februar im Winter, die Fête de la raviole Anfang Juli im Sommer.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Martin-D'août, Truinas, La Begude-De-Mazenc, Romans-Sur-Isère, Léoncel, Luc-En-Diois, Le Grand-Serre, Mévouillon

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Drôme.

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