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Für die Wanderplanung in Glandage kommen zwei unterschiedliche Formen in Betracht: L’Aupillon beginnt und endet in der Gemeinde; die Etappe 7 des GR®93 führt als Querung von Grimone nach Lus-la-Croix-Haute und durchquert dabei die Gemeinden Glandage und Lus-la-Croix-Haute. Auch Natur und kirchliche Geschichte gehören zu den Themen, die einen Aufenthalt hier prägen.

Naturraum der Gorges des Gâts

Ein auf 2024 datierter ZNIEFF-Eintrag umfasst das Gebiet Gorges des Gâts et Forêt du Sapet. Es schließt Glandage ein und erstreckt sich über 1.607,4 Hektar.

Durch die Gorges des Gâts fließt ein reißender Wildbach, dessen Ufer von Beständen der Weißerle gesäumt sind. Die Klippen dienen Wanderfalken, Uhus und Steinadlern als Rückzugsgebiet. Wasserlauf, Ufergehölze und Felswände bilden so verschiedene Naturmerkmale innerhalb der Gorges des Gâts.

Wandern: Rundweg oder Querung?

Die mittelschwere Etappe 7 des GR®93 ist eine 7,9 Kilometer lange Querung mit 2 Stunden und 30 Minuten Gehzeit. Sie umfasst 321 Höhenmeter im Aufstieg und 396 Höhenmeter im Abstieg. L’Aupillon ist dagegen eine Rundwanderung: Die 7,69 Kilometer lange Route beginnt und endet in Glandage, dauert 2 Stunden und 45 Minuten und weist 480 Höhenmeter im Aufstieg auf.

Die Streckenlängen liegen nah beieinander, doch die Tourformen unterscheiden sich. L’Aupillon führt als Runde zurück zum Ausgangspunkt, während der GR®93 eine Etappe zwischen Grimone und Lus-la-Croix-Haute ist. Die Gehzeit des Rundwegs liegt 15 Minuten über der für die GR-Etappe; auch die Höhenangaben lassen sich direkt gegenüberstellen, denn für die Etappe sind sowohl Aufstieg als auch Abstieg ausgewiesen.

Beim Aupillon unterscheidet sich die Landschaftsbeschreibung nach Hangseite: Der nördliche Anstieg führt durch einen Buchen-Tannen-Wald, während die Südhänge unter submediterranen beziehungsweise mediterran-montanen Klimaeinflüssen stehen. Die Route ist mit der grün-gelben Wegmarkierung des Regionalen Naturparks Vercors ausgeschildert.

Öffentliche Verkehrsmittel und Rückfahrt

Die Etappe 7 des GR®93 ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für die Rückfahrt stehen der SNCF-Bahnhof Lus-la-Croix-Haute, die regionale Expressbuslinie 31 zwischen Grenoble und Marseille sowie ein bedarfsorientierter Fahrdienst zur Verfügung. Prüfen Sie die Fahrpläne vor der Reise und berücksichtigen Sie die Rückfahrt bei Ihrer Tagesplanung.

Kirchengeschichte in Glandage und Grimone

Die Kirche Saint-Pierre-et-Saint-Paul in Glandage gehörte zunächst zu einem Priorat, das von der Abtei Guignaise abhängig war. Ab 1242 hing das Priorat von der Abtei Aurillac ab. Die Geschichte des Bauwerks ist damit auch durch die Abfolge dieser kirchlichen Zugehörigkeiten geprägt.

In Grimone steht die Chapelle Saint Jean-Baptiste auf 1.130 Metern Höhe am Südrand des Vercors-Massivs. Sie wurde erstmals 1702 erwähnt und war 1731 kurzzeitig eine Pfarrkirche. Diese beiden Jahreszahlen halten unterschiedliche historische Angaben fest: die erste Erwähnung der Kapelle und ihre kurze Zeit als Pfarrkirche.

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