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Menglon lässt sich über mehrere Themen erschließen: Weinbau im Tal, die Geschichte des früheren Dorfes und Wege an der La Grésière. Dazu kommen ein Natur-Freizeitpark und Spuren des Bergbaus. So können Sie für Ihren Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte abwägen, statt alle Angebote als ein einziges Ausflugsprogramm zu betrachten.

Landschaft und Weinbau

Menglon liegt auf alluvialen Böden am Fuß der La Grésière, in einem Tal zwischen Weinbergen und Walnussplantagen. Diese Landschaft bildet einen Rahmen für zwei unterschiedliche Interessen: Wer sich für die landwirtschaftliche Prägung des Ortes interessiert, findet hier konkrete Angaben zum Weinbau; wer gern wandert, kann die Wege rund um Menglon und La Grésière in den Blick nehmen.

Die Rebfläche umfasst 80 Hektar. Knapp 99 Prozent davon sind als AOP-Weine ausgewiesen, darunter Châtillon en Diois, Clairette de Die und Crémant.

Frühere Siedlung und Bergbau

Das Castrum Menglonis auf dem Gipfel des Serre des Combes wurde 1165 als bischöfliche Herrschaft anerkannt. Vom einstigen, auf einer Anhöhe gelegenen Dorf Menglon sind heute Stützmauern, Teile der Befestigungsmauern, Treppen und Keller erhalten. Die Jahreszahl und die baulichen Überreste geben zwei konkrete Anknüpfungspunkte für einen Blick auf die ältere Ortsgeschichte.

Ein weiterer historischer Schwerpunkt ist der Bergbau. In den Minen von Piémard wurden im späten 19. Jahrhundert Galenit mit Blei sowie Blende und Kalamin mit Zink abgebaut; 1903 wurden die Minen geschlossen. Auf dem Sentier des mines lassen sich die Überreste erkunden: Zu sehen sind die Ruinen des Verwaltungsgebäudes, der Eingang und ein Absetzbecken. So steht neben der Geschichte der früheren Herrschaft auch die industrielle Vergangenheit mit ihren sichtbaren Relikten im Mittelpunkt.

Freizeitangebote und Wege

Arbo’Magic ist ein Natur-Freizeitpark für Familien in Menglon. Zu den genannten Bestandteilen gehören erhöhte Netzpfade mit neun Baumhäusern, große Rutschen von bis zu 16 Metern und ein sensorischer Barfußpfad. Die Baumhäuser dienen der Entdeckung der Tierwelt des Vercors. Eine 40 Meter lange unterirdische Galerie widmet sich dem Leben von Bäumen und Tieren. Netzpfade, Rutschen, Barfußpfad und Galerie bilden ein vielfältiges Themenangebot, dessen einzelne Elemente jeweils eigene Interessen ansprechen.

Auch die beiden beschriebenen Wanderwege unterscheiden sich deutlich in ihrer Ausgestaltung. Die Familienrundwanderung Le petit Menglonnais führt durch das Dorf Menglon, zwischen Walnussplantagen hindurch und zum Brunnen im Weiler Luzerand. Entlang der Strecke können drei spielerische Stationen besucht werden. Dorf, Plantagen und Brunnen geben dem Rundweg seine konkreten Stationen; die drei spielerischen Punkte ergänzen diese Ortsbezüge.

Die Wanderschleife La Grésière beginnt im Weiler Gallands in Menglon. Sie ist 12 Kilometer lang, weist 850 Höhenmeter im Aufstieg auf und ist gelb markiert. Unterwegs führt sie durch einen von Arbeitern der Wiederaufforstung angelegten Fußgängertunnel sowie über einen Abschnitt am Berghang, der mit einem Sicherungsseil ausgestattet ist. Die Route erreicht eine Gipfelwiese mit einem 360-Grad-Panorama. Für die Wahl zwischen den Wegen sind damit unterschiedliche Informationen relevant: Le petit Menglonnais verbindet den Orts- und Weilerbezug mit seinen spielerischen Stationen, während La Grésière durch Länge, Aufstieg und den beschriebenen Verlauf charakterisiert ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Eygluy-Escoulin, Le Grand-Serre, Saint-Restitut, Pontaix, Marignac-En-Diois, La Motte-de-Galaure, Ancône, Puygiron.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Drôme.

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