Zum Inhalt

Auf 810 Metern Höhe liegt Entrevernes als Dorf im Mittelgebirge. Das Tal wird im Osten vom Roc des Bœufs und im Westen vom Massif du Taillefer begrenzt. Diese Lage gibt dem Ort eine klare geografische Orientierung: Seine Landschaft ist durch die Höhe und zwei benannte Talgrenzen charakterisiert.

Tal und Naturraum

Seit der Gründung des Parc naturel régional des Bauges gehört Entrevernes zum Naturpark. Die Gemeinde liegt außerdem im ZNIEFF-Gebiet Typ 2 „Massifs orientaux des Bauges“, dessen Schutzzonenmerkmale ökologische, faunistische, floristische und landschaftliche Bedeutung umfassen. So lässt sich der Ort auf zwei Ebenen einordnen: über seine konkrete Lage im Tal und über seine Zugehörigkeit zum Naturraum der Bauges.

Wandern, Fahrrad und Ausblicke

Rund um Entrevernes gibt es mehrere Spazier- und Wanderrouten. Je nach Leistungsniveau sind sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zugänglich. Das gibt Ihnen zwei konkrete Kriterien für die Planung: die gewünschte Bewegungsart und das eigene Leistungsniveau.

Beim Wandern bieten sich Ausblicke auf die Tournette, den Salève und den Lac d’Annecy. Entrevernes wird außerdem von Wanderern auf dem GR 96 genutzt. Der Col de la Frasse ist der höchste Punkt der Gemeinde. Als weiterer landschaftlicher Bezugspunkt ist das Panorama de l’Oratoire hervorgehoben. Die Angaben unterscheiden sich in ihrem Bezug: Die Aussichten werden für Wanderungen genannt, der GR 96 ist mit Wanderern in Entrevernes verbunden, und der Col bezeichnet einen Punkt innerhalb der Gemeinde.

Kirche, Scheunen und Ortsgeschichte

Die Kirche von Entrevernes wurde 1717 errichtet und 1826 erweitert. Ihre Fassade enthält zwei behauene Steine aus einer Kapelle. So treffen zwei Bauphasen auf ein konkretes Detail der Fassadengestaltung: Die Daten zeigen Errichtung und spätere Erweiterung, während die Steine den Blick auf ein Bauelement aus einer Kapelle lenken.

Einen anderen Akzent setzen die Droblesses. Diese einzigartigen Scheunen in Haute-Savoie stammen aus dem 19. Jahrhundert und haben Fassaden aus verflochtenen Zweigen. Sie lassen sich bei einem Spaziergang durch das Dorf entdecken. Kirche und Droblesses führen damit zu unterschiedlichen Details der lokalen Baugeschichte: hier die zwei Bauphasen und behauenen Steine, dort das verflochtene Zweigwerk an den Scheunenfassaden.

Eine weitere Episode der Ortsgeschichte ist die Entdeckung einer Braunkohlenmine im Jahr 1794, die nach einem Erdrutsch erfolgte. Sie ergänzt die Baugeschichte um einen anderen historischen Aspekt und gibt der Ortsgeschichte neben Kirche und Scheunen einen zusätzlichen Themenstrang. Zeitlich liegt die Entdeckung der Mine im Jahr 1794 zwischen dem Kirchenbau von 1717 und dessen Erweiterung im Jahr 1826.

Weitere Reiseziele entdecken: Cernex, Servoz, Leschaux, La Tour, Villard, Domancy, Éloise, Metz-Tessy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Savoie.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.