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Ein Marktvormittag, eine Wanderung mit ausgewiesener Dauer oder ein privater Tierbesuch setzen in Lullin unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihre Planung lohnt sich der Blick auf drei Fragen: An welchen Wochentagen und in welchen Zeiträumen finden Besuche statt, welche Routen haben Angaben zu Strecke und Dauer, und wie viel Zeit nimmt ein Erlebnis in Anspruch? Lullin lässt sich so anhand konkreter Termine, Wegprofile und Besuche erkunden.

Markt und Mühlengeschichte

Von März bis Dezember findet der Markt in Lullin je nach Schneelage jeden Donnerstagvormittag statt. Angeboten werden Käse, Obst und Gemüse, Blumen sowie Fisch. Damit ist der Besuch an einen bestimmten Wochentag und Vormittag gebunden und lässt sich besonders gut einplanen, wenn Ihr Aufenthalt einen Donnerstag umfasst. Berücksichtigen Sie bei der Planung die Schneelage und prüfen Sie vorab, ob der Markttermin stattfindet.

Das Moulin à Casset ist eine als „Moulin d’Autrefois“ klassifizierte Ölmühle; seine Sägerei wird mit Wasserkraft betrieben. Besichtigungen des Moulin à Casset und der Sägerei finden während der Schulferien sowie im Mai an den Europäischen Mühlen- und Mühlsteinerbetagen statt. Anders als beim wöchentlichen Markt richten sich die Mühlenbesichtigungen nach den Schulferien und den Veranstaltungstagen im Mai. Prüfen Sie die Besuchstermine vor Ihrer Reise.

Wanderungen: Berg, Kapelle und Weiler

Eine konkrete Wanderoption führt von Lullin zum Mont Forchat. Die Hin- und Rückwanderung ist als mittelschwer ausgewiesen, umfasst 4,0 km und dauert 2 Stunden. Damit sind Strecke, Dauer und Schwierigkeit benannt und lassen sich bei der Wahl einer Tour berücksichtigen. Die Wanderung bietet Einblicke in Almen und Blaubeerbestände im Fichtenwald. Am Mont Forchat findet außerdem jeden Sommer eine Wallfahrt zu einer Statue des heiligen Franz von Sales statt, die Einwohner aus Lullin 1898 errichteten. Wanderung und Wallfahrt sind zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte am selben Berg: eine Tour mit ausgewiesenen Zeitangaben und ein jährlich wiederkehrender Anlass mit lokalem Bezug.

Bei der Route zur Chapelle d’Hermone führt der Weg durch den Weiler Le Feu weiter zu Notre Dame d’Hermone. Die Route umfasst auch einen Kreuzweg, der 1842 von Einwohnern aus Vailly errichtet wurde. So verbindet diese Wanderung benannte Wegpunkte mit einem historischen Detail. Le Feu liegt auf dem beschriebenen Verlauf; Notre Dame d’Hermone ist das nächste Ziel.

Eine weitere Landschaftswahl bietet die Route Les Granges de Lullin. Sie führt durch einen überwiegend aus Fichten bestehenden Wald zu einer Alm und zu savoyischen Weilern. Während bei der Route zur Chapelle d’Hermone der Kreuzweg und die benannten Orte hervorstechen, stehen hier Wald, Alm und Weiler im Mittelpunkt.

Ein Besuch mit Tieren

Panser animal bietet in Lullin private Besuche auf einem Erlebnisbauernhof an. Besucher können dort mit 13 verschiedenen Tierarten in Kontakt kommen und Zeit mit ihren bevorzugten Tieren verbringen. Ein Besuch dauert eine Stunde. Für Rollstuhlfahrer ist Panser animal mit Unterstützung zugänglich. Gegenüber den Wanderungen ist dies ein zeitlich klar umrissenes Erlebnis mit Tierbegegnungen statt einer Wegstrecke. Planen Sie dafür die angegebene Stunde ein und berücksichtigen Sie die Unterstützung beim Zugang.

Weitere Reiseziele entdecken: Les Villards-sur-Thônes, Nancy-Sur-Cluses, Vallières, Les Esserts, Argentiere, Cusy, Seyssel, Chamonix-Mont-Blanc.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Savoie.

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